Neuheit

Grafik: Mängel an Ladesäulen - Kosten häufig nicht zu erkennen

  • In AUTO
  • 20. September 2019, 13:39 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
img
. Vor allem die Kostenstruktur ist intransparent. Foto: Statista

Die Zahl der Ladesäulen geht aktuell in Ordnung, die Bedienung hingegen nervt noch immer. Vor allem die Kostenstruktur ist intransparent.

Anzeige

Fehlende Preis-Informationen sind für E-Autofahrer die größten Ärgernisse bei Ladesäulen. Bei rund 77 Prozent der deutschen Stationen fehlen Angaben zu den Kosten eines gerade abgeschlossenen Ladevorgangs, wie laut Statista eine Stichprobe des ADAC ergeben hat. Auch wer sich vor dem Laden über Preise informieren will, findet keine Angaben: An 70 Prozent der Säulen fehlen die Kosten pro Zeit- beziehungsweise Energieeinheit. Bei vielen Anbietern finden sich die entsprechenden Informationen nur im Internet oder auf der Handy-App; doch auch das ist nicht immer der Fall, bei 19 Prozent der Säulen ist auch online nichts zu finden.

Neben der Intransparenz bei den Kosten gibt es weitere Standard-Probleme. So ist bei 72 Prozent der Säulen die Parkdauer de facto nicht begrenzt, wodurch einzelne Fahrzeuge die Anschlüsse dauerhaft blockieren können. 66 Prozent der Ladesäulen sind aus der Entfernung schlecht zu erkennen, bei 23 Prozent ist kein spontanes Laden möglich, da zum Freischalten eine Kundenkarte benötigt wird.

STARTSEITE