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Autofahren an Halloween - Keine Monster hinterm Steuer

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  • 17. Oktober 2019, 14:21 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Für Autofahrer gelten an Halloween die gleichen Regeln wie beim Fasching Foto: SP-X

Für Autofahrer gelten an Halloween die gleichen Regeln wie beim Fasching: Extreme Kostüme haben am Steuer eben so wenig zu suchen wie Alkohol.

Karneval ist längst nicht mehr der einzige Anlass für eine Maskierung. Auch an Halloween sind immer häufiger Verkleidete unterwegs. Autofahrer sollten dabei jedoch allenfalls dezent mitmachen. Und zudem auf unvorsichtige Hexen und Monster unter den Fußgängern achten.

Am Steuer darf die Maskerade nicht übertrieben werden. Hüte, Bärte, Perücken und dicke Brillen behindern Sicht und Bewegungsfreiheit, was gefährliche Folgen haben kann. Außerdem droht bei einer Kontrolle ein Bußgeld von zehn Euro. Wird ein maskierter Fahrer geblitzt und ist nicht eindeutig zu erkennen, kann im Extremfall das Führen eines Fahrtenbuchs verordnet werden.

Schlimmer wird es im Falle eines Unfalls: Maskierten kann grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden, die Kaskoversicherung kürzt dann unter Umständen ihre Leistungen. Besser ist es, die Verkleidung im Kofferraum zu deponieren und erst vor Ort anzuziehen - oder gleich auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Taxi umzusteigen. Dann muss man auch bei den Getränken nicht so genau hinschauen.

Auch wer nicht selbst mitfeiert, sollte den Abend im Kalender anstreichen. Denn in der Dunkelheit sind viele verkleidete Kinder unterwegs. Oft in Kostümen, die dem gruseligen Anlass entsprechend dunkel gehalten sind, weshalb sie weniger gut zu erkennen sind.

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