Fahrrad

5x: Accessoires für den Fahrrad-Herbst - 360 Grad mehr Sicherheit

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Eine Helmlampe kann für Radfahrer den Nahbereich erhellen Foto: www.cosmicsports.de | pd-f

Für das Fahrrad gelten zwar strenge Beleuchtungs-Regeln, der Fahrer aber könnte zum Beispiel auch eine Lichterkette tragen. Muss er aber nicht, denn es gibt auch dezentere Möglichkeiten, die eigene Sichtbarkeit im Dunkeln zu erhöhen.

Gerade für Fahrradfahrer ist es wichtig, im Straßenverkehr gut sichtbar zu sein. Das gilt vor allem in der dunklen Jahreszeit. Mit diesen fünf Accessoires wird der Biker für andere Verkehrsteilnehmer nicht nur auffälliger, einige erhöhen zudem noch den Komfort.

Für grundsätzlich mehr Sicherheit sorgt zum Beispiel ein Fahrradhelm. Die Nutzerquote bei deutschen Radlern ist laut Fahrrad-Monitor 2019 zwar auf mittlerweile 38 Prozent gestiegen, an dieser Stelle gibt es also noch eines zu tun. Ein Helm schützt nicht nur den Kopf bei Stürzen oder einem Crash, sondern bietet außerdem die Möglichkeit, die Sichtbarkeit zu verbessern. Ein wahrhaft leuchtendes Beispiel hierfür ist der ,,Urban-I 3.0 Sial" von Abus. Den Kopfschutz gibt es in drei verschiedenen Signalfarben. Zusätzlich bietet der rund 85 Euro teure Helm ein integriertes LED-Licht, welches nach hinten und seitlich abstrahlt und damit die Sichtbarkeit für den rückwärtigen Verkehr erhöht.

Viele Fahrradfahrer nutzen zum Transport praktische Rucksätze, die man ebenfalls dazu einsetzen kann, die Sichtbarkeit zu optimieren. Speziell für Besitzer von VAUD-Rucksäcken wurde der rot leuchtende LED-Lichtleiter ,,Osram-Light me up Kit" entwickelt. Dieser wird außen am Rucksack montiert und von einem Akku oder alternativ über einen USB-Port von einer Powerbank mit Strom versorgt. Kosten: 25 Euro.

Zusätzlich können Biker die Sichtbarkeit auch zur Seite hin erhöhen. Im Fall der Griffabdeckung ,,Tucano Urbano" geht das zudem mit einem deutlichen Komfortgewinn bei Kälte einher. Eigentliche Aufgabe dieses Gadgets ist der Schutz der Hände. Dafür werden die Abdeckungen fest am Lenker montiert, weshalb der Nutzer fortan keine Handschuhe mehr mitnehmen muss, die zudem auch nicht mehr verloren gehen können. Stattdessen schlüpfen die Hände einfach in den wasserdichten Überzieher mit wärmendem Kunstfellfutter. Als Besonderheit haben die mindestens 30 Euro teuren Fäustlinge noch Reflektoren, was die Wahrnehmbarkeit im Scheinwerferlicht deutlich erhöht.

Weniger die Sichtbarkeit als mehr die Sicht des Fahrers nach vorne verbessern können Helmlampen. Diese sollten allerdings nicht als Ersatz für den vorgeschriebenen Frontscheinwerfer genutzt werden, sondern als Ergänzung für den Nahbereich. Richtig justiert, kann man mit ihnen den direkt vor einem liegenden Bereich zusätzlich erhellen. Als Zusatzscheinwerfer beziehungsweise Fernlicht sind sie hingegen umstritten, da Helmlampen den Gegenverkehr blenden können. Unter anderem Knog bietet mit dem ,,PWR Commuter" für rund 60 Euro eine solche Lampe an.

Es muss allerdings nicht immer teure Technik sein, die mehr Sichtbarkeit erzeugt. Dank Signalfarbe und Reflektoren fällt man als Radfahrer schon auf, wenn man sich eine Warnweste überzieht. Die fürs Auto sollten besser im Auto bleiben, denn ein reflektierender Überzieher wie etwa die ,,Vest Illu" von M-Wave bekommt man schon für rund 5 Euro. Eine kleine Investition mit großer Wirkung.

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