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Tradition: Sechs Generationen Opel Corsa - Mutige Mäuse und flinke Spaßmacher

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In rund 36 Jahren hat es der Opel Corsa auf sechs Generationen gebracht Foto: Opel

Es war wie bei Tom und Jerry. Mäuseflink fuhr der erste Corsa in kultigen Comic-Filmen der großen Katze um die Nase und genauso frech setzte sich der Kleinwagen-Spätstarter an die Spitze des Segments. Heute, 37 Jahre und sechs Generationen später, startet der Corsa-E als Herzensstürmer, der sogar die kleinen PSA-Geschwister austricksen soll    

Wer macht diesmal das Rennen? Vor 37 Jahren stürmte der erste Opel Corsa frech und ungestüm an die Spitze des damals längst dicht besetzten Kleinwagenfelds, ganz so wie es sein italienischer Name (Corsa = Rennen) verspricht. Jetzt ist die sechste Generation des Corsa der wichtigste neue Opel. Ein Kleiner mit Technik des PSA-Konzerns, der das können soll, was bisher keiner schaffte: Die Elektromobilität für alle Menschen begehrenswert und selbstverständlich machen - sogar im Rallyesport.

Ob der e-Corsa das Zeug zum Kracher unter den elektrifizierten Citycars hat, wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls kommt der Mini-Blitz aus dem spanischen Werk Saragossa, genau so wie der erste Corsa, der in kultigen Comic-Filmen mit Tom und Jerry der großen Katze und auf dem Markt der Konkurrenz davonfuhr. Sein Silberjubiläum feierte der Corsa schon mit 15 Millionen gebauten Einheiten aus drei Generationen von vier Kontinenten, denn dieser Opel war noch ein echtes Weltauto, das unter fünf Markenzeichen verkauft wurde. Auch Sportsgeist zeigte der Corsa fast von Beginn an in Markenpokalen, später als heißblütiger, 154 kW/210 PS starker OPC-Renner oder als schickes Sportcoupé Tigra. Ausgerechnet nach 20 Millionen Einheiten und zum 30. Corsa-Geburtstag endete die Jagd nach immer neuem Gipfelglück, denn die mehrjährige Pole Position in Deutschland hatte der Siegertyp anderen Kleinwagen überlassen. Jetzt liegt es am Corsa Nummer sechs zu zeigen, wer Leader of the Pack ist, auch in direkter Rad-an-Rad-Konkurrenz mit dem zeitgleich gelaunchten PSA-Konzern-Kollegen Peugeot 208.

Tatsächlich hat Opel-Chef Michael Lohscheller mit dem aktuell kleinsten Modell der Marke Großes vor, soll der Corsa doch: ,,Die E-Mobilität endgültig von ihrem Nischendasein befreien". Immerhin haben fast alle früheren Corsa-Generationen großen Ankündigungen außergewöhnliche Erfolge folgen lassen. So war es schon beim Ur-Corsa von 1982, der das eigens eingerichtete spanische Opel-Werk in den Produktionsziffern zeitweise sogar vor dem Seat-Konzern platzierte. ,,Wir wollen die Nummer eins werden", kommunizierte Opel damals für die iberische Halbinsel und der Corsa machte einen Überraschungserfolg möglich.

Dazu trug nicht nur eine in anderen Teilen Europas als hässlich bewertete Stufenhecklimousine mit riesigem Gepäckabteil bei (Corsa TR), sondern auch die motivierte spanische Belegschaft, die eine außergewöhnliche Produktqualität ermöglichte. In den von Arbeitskämpfen erschütterten frühen 1980er Jahren keine Selbstverständlichkeit: Während damals etwa in italienischen Autowerken tägliche Abwesenheitsquoten von bis zu einem Drittel der Mitarbeiter registriert wurden, fehlten in Spanien maximal vier Prozent der Belegschaft, was Saragossa sogar zur Referenz für Rüsselsheim machte.

Vor allem aber waren es natürlich die Produktqualitäten, die den Corsa raketengleich in einen längst voll besetzten Kleinwagen-Kosmos abheben ließen. Mit konkurrenzloser Karosserievielfalt aus Zwei-, Drei-, Vier- und Fünftürern, dazu Kombi- und Transporter-Versionen, Pick-ups und adrenalinhaltigen Sportlern für Rundstrecken oder schlicht zum Träumen - ein Corsa Spider kündigte 1982 die Großserienvariante an - ließ der kompakteste Opel keine Wünsche offen. Und wer nach mehr Individualität suchte, fand diese in Sonderversionen von über 20 Tunern und Karossiers mit Hinguckern wie dem 85 kW/115 PS starken ,,Corsa Mini-Blitz" von Artz oder den raren Spidern von Irmscher und Michalak. Tatsächlich gelang dem im Ursprungsdesign eher pausbäckig, pragmatisch gehaltenen Opel Corsa auf diese Weise eine emotionale Aufladung, die ihn auf Augenhöhe mit Konkurrenten wie Ford Fiesta und VW Polo ziehen ließ, ehe er dieses Duo ab Mitte der 1990er Jahre in Deutschland sogar vorübergehend abhängte.

Für Dynamik standen auch die deutschen Werbebotschafter des frühen Corsa: Ist es heute Jürgen Klopp, der den Fahrspaß mit dem Corsa-e lobt, waren es früher nicht nur die tierischen Helden Tom und Jerry, sondern vor allem die Tennis-Königin Steffi Graf, die sogar ein eigens komponiertes Sondermodell ,,Steffi Special" promotete. Tatsächlich traf dieser aus vielen Zutaten gemixte Corsa-Cocktail den Geschmack des Zeitgeistes so gut, dass es die Kleinwagenkunden kaum störte, wenn sich ihr Cityflitzer in Vergleichstests mit europäischen Rivalen wie Fiat Uno oder Peugeot 205 geschlagen geben musste. Auch die außereuropäische Welt wusste den Corsa zu goutieren. Kein Kontinent ohne Corsa-Produktion oder wenigsten CKD-Fertigung, konnte der damalige Opel-Mutterkonzern General Motors zufrieden konstatieren. Der kleine Blitz schlug unter sieben Marken und über 20 Modellnamen ein, von Buick bis Vauxhall war alles dabei.

Lust auf Lifestyle lautete das Erfolgsrezept der zweiten Corsa-Generation, die 1993 lanciert wurde. Gezeichnet in rundlichen Bio-Formen wurde der neue Opel von Fachmedien zum damals ästhetischsten Kleinwagen gekürt, wozu ein permanent aktualisiertes poppiges Farbprogramm beitrug. Ein Erfolg, der durch das flinke Sportcoupé Tigra noch beschleunigt wurde. Der vom Corsa B abgeleitete, über 200 km/h schnelle 2+2-Sitzer nahm es mit es kultigen Dynamikern traditioneller Sportwagenmarken auf und setzte einen Kontrapunkt zum Corsa mit kühnem Dreizylinder-Benziner.

Heute sind effiziente Dreizylinder-Verbrenner zur Regel geworden, gleich ob Kleinwagen oder Mittelklassemodell. Ende der 1990er Jahre aber waren es nur japanische Minicars, die sich dieses Motorenkonzept zutrauten und so wagte sich der Opel Corsa auf Neuland. Tatsächlich sollte es Jahre dauern, bis die Autokäufer alle Vorbehalte gegen die reduzierte Zylinderzahl ablegten, schließlich waren Autos und große Motoren noch über die Jahrtausendwende hinaus gesellschaftlich akzeptierte Mittel der Selbstinszenierung.

Wer darauf keinen Wert legte, konnte seine Familie nun mit einem Corsa namens Combo-Tour auf preiswerte Art glücklich machen, denn dieser Konkurrent zu Citroen Berlingo oder Renault Kangoo bot Platz für alles. Neue Konzepte brachte auch der dritte Corsa hervor, der 2000 an den Start ging und seine Marktführerschaft in der kleinen Klasse durch das Coupé-Cabriolet Tigra Twin-Top, den Minivan Meriva und einen schickeren Combo sichern wollte. In Großbritannien gelang dem drei- und fünftürigen Corsa sogar ohne diesen Familienzuwachs bis dahin einmaliges: Unter Vauxhall-Markenlogo avancierte er zum meistverkauften Auto des Vereinigten Königreichs.

Grund genug, den Corsa Nummer vier 2006 in London vorzustellen. Noch einmal war es ein Dynamiker, diesmal in Form des bis 154 kW/210 PS starken OPC, der den Corsa zum Hingucker machte und kurz darauf die 20-Millionen-Produktionsmarke des Kleinwagens beleuchtete. Dann jedoch folgten Jahre, in denen der Corsa kaum mehr glänzen konnte. Die Generation fünf verlor sich im Meer der Beliebigkeit, in denen andere Konkurrenten punkteten. Jetzt liegt es am sechsten Corsa, Opel zu elektrifizieren, auch gegenüber Citroen C3 und Peugeot 208 sowie den künftigen PSA-Konzerngeschwistern von Fiat.
Modellhistorie Opel Corsa

Wichtige Motorisierungen:
Opel Corsa Generation 1 (1982-1993) mit 1,0-Liter-Vierzylinder-Benziner (33 kW/45 PS) bzw. 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner (33 kW/45 PS bzw. 38 kW/52 PS bzw. 40 kW/55 PS) bzw. 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner (44 kW/60 PS bzw. 51 kW/70 PS bzw. 55 kW/75 PS) bzw. 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (44 kW/60 PS bzw. 53 kW/72 PS) bzw. 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner (53 kW/72 PS bzw. 72 kW/98 PS bzw. 74 kW/100 PS) bzw. 1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel (37 kW/50 PS bzw. 49 kW/67 PS).

Opel Corsa Generation 2 (1993-2000) mit 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner (40 kW/55 PS) bzw. 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner (33 kW/45 PS bzw. 48 kW/65 PS) bzw. 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (44 kW/60 PS bzw. 66 kW/90 PS) bzw. 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner (78 kW/106 PS bzw. 80 kW/109 PS) bzw. 1,5-Liter-Vierzylinder-Diesel (37 kW/50 PS bzw. 49 kW/67 PS) bzw. 1,7-Liter-Vierzylinder-Diesel (44 kW/66 PS).

Opel Tigra (1994-2000) mit 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (66 kW/90 PS) bzw. mit 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner (78 kW/106 PS).

Opel Corsa Generation 3 (2000-2006) mit 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner (43 kW/58 PS bzw. 44 kW/60 PS) bzw. 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner (55 kW/75 PS bzw. 59 kW/80 PS) bzw. 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner (51 kW/70 PS) bzw. 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (66 kW/90 PS) bzw. 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner (64 kW/87 PS bzw. 71 kW/97 PS) bzw. 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner (92 kW/125 PS) bzw. 1,3-Liter-Vierzylinder-Diesel (51 kW/70 PS) bzw. 1,7-Liter-Vierzylinder-Diesel (48 kW/65 PS bzw. 55 kW/75 PS bzw. 74 kW/100 PS) bzw. 1,8-Liter-Vierzylinder-Diesel (92 kW/125 PS).

Opel Tigra TwinTop (2004-2009) mit 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (66 kW/90 PS) bzw. 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner (92 kW/125 PS) bzw. 1,3-Liter-Vierzylinder-Diesel (51 kW/70 PS).

Opel Corsa Generation 4 (2006-2014) mit 1,0-Liter-Vierzylinder-Benziner (44 kW/60 PS) bzw. 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner (51 kW/70 PS bzw. 59 kW/80 PS bzw. 61 kW/83 PS bzw. 63 kW/85 PS) bzw. 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (64 kW/87 PS bzw. 66 kW/90 PS bzw. 74 kW/100 PS) bzw. 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner (110 kW/150 PS bzw. 141 kW/192 PS bzw. 154 kW/210 PS) bzw. 1,3-Liter-Vierzylinder-Diesel (55 kW/75 PS bzw. 70 kW/95 PS) bzw. 1,7-Liter-Vierzylinder-Diesel (96 kW/130 PS).

Opel Corsa Generation 5 (ab 2014) mit 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner (66 kW/90 PS) bzw. 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner (85 kW/115 PS) bzw. 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner (51 kW/70 PS) bzw. 1,4-Liter-Vierzylinder-Benziner (66 kW/90 PS bzw. 74 kW/100 PS bzw. 110 kW/150 PS) bzw. 1,3-Liter-Vierzylinder-Diesel (55 kW/75 PS bzw. 70 kW/95 PS).

Opel Corsa Generation 6 (ab 2019) mit 1,2-Liter-(55 kW/75 PS bzw. 74 kW/100 PS bzw. 96 kW/130 PS)-Dreizylinder-Benziner bzw. als Corsa-e mit 100 kW/136 PS Elektromotor.

Chronik:
1969: Erster Prototyp eines kleines Opel mit Vorderradantrieb wird entwickelt
1970: Mit der Karosserie eines alten Kadett A werden Opel-Minis mit Vorderrad- und Hinterradantrieb erprobt
1977: Die Entwicklung des Corsa beginnt unter dem Codenamen ,,S-Cars". Für die Produktion des Corsa wird ein neues Werk im spanischen Saragossa gebaut
1982: Auf dem Genfer Salon ist die Studie Corsa Spider unmittelbarer Vorbote des Corsa. Am 14. Mai erfolgt die Werkseröffnung in Spanien. Publikumspremiere feiert der Corsa auf dem Pariser Salon im September
1983: Im März feiert der Corsa seinen deutschen Marktstart, zunächst als dreitürige Schräghecklimousine und zweitürige Stufenhecklimousine (Corsa TR). Mit 220.000 Einheiten ist der Corsa das meistexportierte Auto Spaniens. Der Markenpokal Opel Corsa Cup wird vorgestellt. Die Corsa-Cup-Version leistet 83 PS
1984: Im November läuft der 500.000ste Corsa vom Band
1985: Der ONS-Opel-Junior-Cup feiert Premiere und entwickelt sich zu einer der erfolgreichsten Nachwuchsrennserien. Ab April ist die erste Corsa-Generation auch als Vier- bzw. Fünftürer lieferbar. Im September erhält der Corsa als erster deutscher Kleinwagen einen geregelten Drei-Wege-Katalysator. Die Firma Irmscher bietet ab September eine ,,Spider" genannte Cabrio-Version des Corsa an ebenso wie leistungsgesteigerte Varianten
1986: Im September läuft der einmillionste Corsa vom Band
1987: Der Stufenheck-Corsa entfällt in Deutschland, wird jedoch für andere Märkte weitergebaut. Auf der IAA im September wird der sportliche Corsa GSi mit 1,6-Liter-Motor präsentiert. Sondermodell Corsa Joy mit elektrischem Faltschiebedach
1988: Im Mai Verkaufsbeginn für den 820 Kilogramm leichten Corsa GSi mit 101 PS Leistung und einer Vmax von 188 km/h
1989: In Deutschland ist der Corsa nur noch mit geregeltem Katalysator zu haben. Corsa knackt die Zwei-Millionen-Schallmauer
1990: Gründliche Modellpflege und optische Überarbeitung mit verändertem Grill, größeren Blinkern, neuen Scheinwerfern sowie anderen Stoßfängern
1992: Auf dem Genfer Salon zeigt Opel die Studie Eco3 mit einem Verbrauch von 4 Liter/100 Kilometer. Im September läuft in Eisenach der erste Corsa ,,made in Germany" vom Band
1993: Die Produktion der ersten Corsa-Generation endet nach über 3,1 Millionen Einheiten. Seit Anfang des Jahres wird in Saragossa/Spanien und Eisenach/Deutschland die zweite Generation des Corsa produziert. Später wird der Corsa auch in Azambaja/Portugal gefertigt. Zunächst Produktion der dreitürigen Schräghecklimousine, ab August auch Fünftürer und später Stufenhecklimousine. Premiere des vom Corsa abgeleiteten Sportcoupés Opel Tigra auf der IAA Frankfurt im September. Die Produktion des Tigra erfolgt ebenfalls in Saragossa. Opel Scamp Concept auf Corsa-Basis als kleiner Pickup wird vorgestellt
1994: Markteinführung Opel Tigra und Combo (Hochdachkombi auf Corsa-Basis). Neu ist das Scamp-II-Concept mit Offroadattributen
1997: Facelift für die zweite Generation des Corsa. Die Studie Corsa Moon zeigt den Kleinwagen als Expeditionsfahrzeug für den Mond
2000: Präsentation der dritten Corsa-Generation auf dem Pariser Salon. In weltweit insgesamt elf Corsa-Werken sind von der zweiten Generation des Kleinwagens 3,6 Millionen Einheiten gebaut worden. Internationale Varianten des als Weltauto vermarkteten Corsa laufen u.a. als Opel Vita (Japan und Ostafrika), Opel Corsa Lite (Corsa B in Südafrika), Buick Sail und Buick Sail S-RV (China), Chevrolet Sail und Sail SRV (China), Chevrolet Montana bzw. Tornado (Pickup in Brasilien, Uruguay und Venezuela sowie Südafrika), Chevrolet Corsa (Südamerika), Chevrolet Corsa Plus (Chile), Chevrolet Celta und Chevrolet Prisma (auf Basis Corsa B in Brasilien und Uruguay), Chevy Monza, Swing und Joy (Mexiko, dort meistverkauftes Auto), Holden Barina (Corsa B und C in Australien), Suzuki Fun (abgeleitet vom Chevrolet Celta in Argentinien), Vauxhall Nova (Corsa A in Großbritannien), Vauxhall Corsa (Corsa B bis E in Großbritannien), Opel Corsa Utility (Pickup in Kenia und Südafrika), Opel Corsa Sail, Joy und Swing (Indien).
2001: Produktionsauslauf des Opel Tigra. Im siebten Jahr in Folge ist der Corsa Deutschlands populärster Kleinwagen, jetzt in dritter Generation
2003: Modellpflege für die dritte Generation des Opel Corsa
2004: Verkaufsbeginn für den Opel Tigra TwinTop mit elektrisch versenkbarem Stahldach. ein Coupé-Cabriolet auf Basis des Corsa Generation drei
2006: Präsentation der vierten Generation des Corsa im Juli auf der London Motor Show. Verkaufsbeginn als Drei- und Fünftürer im Oktober. Der Dreitürer wird in Eisenach/Deutschland gefertigt, der Fünftürer in Saragossa/Spanien. Auf dem Pariser Salon debütiert das Corsa Van Concept
2007: Opel präsentiert eine Corsa-Studie mit Hybridantrieb
2008: Der zehnmillionste Corsa läuft vom Band
2009: Im Oktober endet die Produktion des Tigra TwinTop
2010: Im September fällt die Entscheidung, auch die nächste Corsa-Generation in Eisenach zu produzieren
2011: Facelift für die vierte Corsa Generation. Neu ist der sportliche Corsa OPC
2014: Auf dem Pariser Salon debütiert im Oktober die fünfte Generation des Corsa
2015: Im Januar erfolgt die deutsche Markteinführung des drei- oder fünftürig lieferbaren Corsa
2017: Der Verkauf von Opel an den französischen Autokonzern PSA Peugeot Citroen ist abgeschlossen, damit konkurriert der Corsa konzernintern mit Peugeot 208 und Citroen C3
2019: Die sechste Generation des Opel Corsa basiert auf einer Leichtbau-Plattform aus dem PSA-Konzern und debütiert auf der IAA Frankfurt im September 2019. Marktstart im November 2019 mit drei Benzinern und als vollelektrifizierter Corsa-e. Nur noch eine Karosserievariante. Die Auslieferung des Corsa-e erfolgt ab Frühjahr 2020. Neu ist außerdem der Corsa-e Rally als Kundensportfahrzeug für den ADAC Opel e-Rally Cup angeboten wird, der erste Rallye-Markenpokal für Elektroautos

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