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Schweden-Studie - Elektroautos sind klimafreundlicher als gedacht

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  • 5. Dezember 2019, 11:20 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Der CO2-Ausstoß in der Akkuproduktion sinkt Foto: VW

Vor rund zwei Jahren sorgte eine schwedische Studie zur CO2-Bilanz von E-Autos für Aufregung unter Fans und Kritikern der Elektromobilität. Eine Aktualisierung der Daten gibt nun offenbar den Fans Recht.

Die Klimabilanz von Elektroautobatterien hat sich stark verbessert. Nach aktuellen Berechnungen des schwedischen Umweltinstituts IVL fallen in der Akku-Produktion zurzeit zwischen 61 und 106 Kilogramm CO2-Äuqivalent pro Kilowattstunde Kapazität an, je nachdem welcher Energiemix verwendet wird. Vor zwei Jahren hatte das IVL in einer viel beachteten und umstrittenen Studie noch mit 150 bis 200 Kilogramm gerechnet.

Damals zogen die Wissenschaftler das Fazit, dass Elektroautos wegen der sehr aufwendigen Produktion der Batterien so gut wie keinen ökologischen Vorteil gegenüber konventionellen Fahrzeugen hätten. Die neuen Berechnungen zeigen nun einen geringen Klimaschutzvorteil für E-Autos, der durch den Ausbau erneuerbarer Energien weiter wachsen würde.

Zurückzuführen sind die besseren Werte der Studie zufolge unter anderem auf eine effizientere Produktion und eine genauere Datenbasis. Zudem wurde der zugrundeliegende Energiemix aktualisiert - in der alten Studie war hauptsächlich mit fossilen Energiequellen gerechnet worden. Auch für andere Ökobilanz-Berechnungen dürften sich durch die Aktualisierung Konsequenzen ergeben. Zuletzt etwa hatte der ADAC eine Lifecycle-Studie veröffentlicht, die noch die alten schwedischen Daten nutzte und dem E-Auto ein eher mäßiges Klimazeugnis ausstellte.

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