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Sicherer Transport beschädigter Akkus - Keine Explosion bei minus 35 Grad

  • In AUTO
  • 9. Dezember 2019, 10:27 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Einfrieren verhindert das Entflammen oder Explodieren der Lithium-Ionen-Akkus Foto: WMG University of Warwick

Beschädigte E-Auto-Batterien können jederzeit in Flammen aufgehen. Ihr Transport ist bislang entsprechend teuer. Britische Forscher wollen das ändern.

Beschädigte E-Auto-Akkus müssen für den Transport aufwändig in feuersicheren Boxen verpackt werden. Forscher der Universität Warwick haben nun eine günstigere und effizientere Alternative gefunden: das Tiefkühlen mit Stickstoff auf Temperaturen unter minus 35 Grad. Das Einfrieren verhindert das Entflammen oder Explodieren der Lithium-Ionen-Akkus, beeinträchtigt gleichzeitig aber nicht Kapazität und Lebensdauer. Gegenüber dem rund 20.000 Euro teuren Transport in Spezial-Behältnissen soll das Kühlverfahren deutlich preiswerter sein.

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