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Tradition: 130 Jahre Peugeot Automobile - Die Jagd nach des Marktes Löwenanteil

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Armand Peugeot präsentiert auf der Weltausstellung in Paris den Peugeot Typ 1, ein dreirädriges Fahrzeug mit Dampfantrieb von Serpollet Foto: Peugeot

Hätten Sie's gewusst? Peugeot ist nach Daimler und Benz der zweitälteste bis heute aktive Hersteller. Gegründet 1810 begann die Marke mit dem Löwen im Logo vor 130 Jahren mit dem Autobau - und ist seitdem für immer neue Überraschungen gut. So wie es gerade die Fusion mit Fiat Chrysler Automobiles zeigt.

Es ist ein 130-Jahre-Jubiläum der leisen Töne, vielleicht weil die Löwenmarke ihr Revier gerade durch die Fusion mit Fiat FCA erweitert. Als zweitältester heute noch aktiver Automobilproduzent der Welt hat Peugeot bereits erlebt, wie problematisch Megahochzeiten sind und wäre einmal fast daran untergegangen. Damals in den 1970ern, als Peugeot erst Citroen und dann auch noch die europäischen Chrysler-Tochtermarken schluckte und so zum größten Autobauer des Kontinents aufstieg. Bis die zugekauften, finanziell maladen Marken Peugeot an den Rand des Kollapses brachten. Allerdings war des Marktes Löwenanteil schon immer das Ziel jenes gierigen Königs der Raubtiere, den die 1810 gegründete Firma Peugeot im Logo führt. 1889 erweiterte Armand Peugeot das aus Fahrrädern, Werkzeugen und Pfeffermühlen bestehende Portfolio des Familienunternehmens um neuartige Motorwagen, zunächst noch mit Serpollet-Dampfantrieb, aber schon ein Jahr später mit Benzinmotoren, die in Daimler-Lizenz gebaut wurden. Die erste eigene Motorenkonstruktion gelang Peugeot 1896, denn nur damit konnte er eine Exportoffensive ins Deutsche Reich starten. Armand Peugeot wollte Marktmacht und das nicht nur für seine Marke, sondern für ganz Frankreich. Tatsächlich trieb er seine Landsleute an, die Grande Nation bis Anfang des 20. Jahrhunderts als größten Automobilbauer der Welt zu etablieren.

Als der französische Automobilpionier Darracq seine für Allemagne bestimmten Motorwagen ab 1902 in Rüsselsheim erfolgreich als Opel Darracq bauen ließ, soll Armand Peugeot sogar applaudiert haben - und das Prinzip der gezielten Kooperation wurde anschließend von ihm adaptiert. Denn es war der legendäre Ettore Bugatti, der den kleinen Bébé konstruierte, mit dem Peugeot 1912 das automobilbegeisterte Frankreich verrückt machte. Einen Sous pro Kilometer sollte der flotte Flitzer kosten. Damit wurde der 60 km/h schnelle Peugeot als erstes Volksauto für tausende Franzosen ein bezahlbarer Traumwagen. Diesen Lebensleistungen zollte sogar Armand Peugeots härtester Rivale, Louis Renault, höchsten Respekt, als Renault 1915 die Totenrede auf seinen älteren und rastlos kreativen Konkurrenten halten durfte.

An Kreativität, Geschäftssinn und Mut zu neuen Wegen mangelte es der Marke mit dem Löwen auch nach dem Ersten Weltkrieg nicht. Während Rivale Citroen mit frühen Fließbandmodellen wie dem Typ C die Herzen der Europäer im Sturm gewann, dann aber seine erste Insolvenz erlebte, verdiente Peugeot mit den preiswerten schmalspurigen Quadrilette-Typen so viel Geld, dass es 1929 reichte, um ausgerechnet in den Jahren der Weltwirtschaftskrise zum Generalisten aufzusteigen. Vom kleinen Peugeot 201 über die stromlinienförmige Mittelklasse 301 und 401 bis zum noblen Sechszylinder 601 war alles dabei. Vor allem der Coup einer genialen Typen-Signifikation mit drei Ziffern, dabei die mittlere als ,,Null". Erstmals konnten Kunden so auch in komplexen Modellhierarchien eine klare Rangordnung erkennen. Natürlich fand dieser Zahlencode Nachahmer, andererseits wurde er sogar von Porsche respektiert. So mutierte der Typ 901 im Jahr 1963 zur Nummer 911, um Ärger zu vermeiden.

Als Glücksgriff für Peugeot erwies sich bereits das vielseitige Modell 201, das als Limousine, Cabrio, Coupé, Kombi, Kasten, Roadster, Torpedo oder Geländewagen in den 1930er Jahren ein Drittel des Heimatmarktes eroberte. Wer es dagegen exklusiver liebte, wählte damals eines der avantgardistischen Eclipse-Modelle mit elektrisch versenkbarem Metalldach. Eine Sensation, die Peugeot zur Jahrtausendwende wiederholen konnte. Denn es waren nicht frühe Mercedes SLK, sondern preiswerte Peugeot 206 CC und 307 CC, die Coupé-Cabriolets zum ersten Megatrend des 21. Jahrhunderts machten.

Das richtige Gespür für Erfolge zeigte der Löwe auch bei Dieselantrieben. Schon 1938 überzeugten rau laufende Peugeot-Selbstzünder im Typ 402 die Pariser Taxifahrer. Wirklich in Großserie ging der effiziente Diesel allerdings erst 1959 mit dem Peugeot 403, dafür nun als Weltneuheit auch in Form eines dieselnden Familienkombis. 1967 holte der Peugeot 204 den Selbstzünder dann in die Kompaktklasse, acht Jahre vor dem Debüt des VW Golf Diesel. Als Peugeot 1999 dem Diesel das rußige Rauchen mittels serienmäßigem Partikelfilter als erster Volumenhersteller abgewöhnte - im Flaggschiff 607 - waren die Franzosen bereits seit mehreren Jahrzehnten größter Dieselproduzent der Welt. Allein beim Diesel-Hybrid sprang der Löwe zu weit, denn das weltweit erste Doppel aus Diesel und E-Motor im 3008 geriet für die Kunden zu kostspielig.

Dann doch lieber Plug-in-Hybrid wie bei den aktuellen 3008- und 508-Typen, oder aber gleich vollelektrisch wie mit dem neuen e-208. Dieser kleine Stromer kann auf eine große Vergangenheit zurückblicken: Mitten im Zweiten Weltkrieg ging 1941 als erster elektrischer Peugeot der VLV in Serie und in den 1980er und 1990er Jahren brachten es die batterieelektrischen Typen 205 und 106 auf Platz eins in den globalen E-Mobil Charts. Seit 2011 prangt auch auf dem Mitsubishi-i-MiEV-Klon Peugeot iOn der brüllende Löwe, allerdings fehlt es dem kuriosen Kei-Car-Zwerg für nachhaltige Verkaufserfolge an französischem Charme und Chic.

Genau diesen brachte einst ein Italiener in verführerische Façon. Ferrari-Stilist Pininfarina entwarf in den 1950er Jahren die Pontonform für den 403 und anschließend die distinguierten Trapezlinien für den Peugeot 404 von 1960. Diese Modellreihen avancierten nicht nur zu den ersten Millionenerfolgen der Löwenmarke, sie wurden auch als erste Peugeot auf alle fünf Kontinente exportiert. Derweil ließ Peugeot extravagante Coupés und Cabriolets wie die zweitürigen 404 und 504 (ab 1969) und später auch das kleine 205 Cabrio direkt bei der Carrozzeria Pininfarina produzieren, was ihren Nimbus als Designjuwelen nur steigerte. Überhaupt war der Peugeot 205 ab 1983 für den Hersteller ,,un sacrée numero", wie der Werbespruch verriet. Denn dieser kleine Sympathieträger führt den Konzern zurück zu schwarzen Zahlen, nachdem die Übernahme der kriselnden Konkurrenten Citroen, Simca und Sunbeam (umbenannt in Talbot) beinahe das Aus beschert hatte.

Letztes Erbe aus der kurzen Talbot-Ära war 1985 der Peugeot 309, mit dem Peugeot endlich den ersten modernen Kompakten mit Schrägheck im Programm hatte. Denn Trends verschlafen konnte der Löwe auch. Zuletzt zu erleben im boomenden SUV-Segment als Peugeot fast schon hilflos mit umgebadgeten Mitsubishi-Modellen verlorenen Boden gut machen wollte bis endlich mit den Typen 2008 bis 5008 eigene Erfolgsträger lanciert wurden.

Und heute? Gibt sich der Löwe größer und selbstbewusster denn je, zumindest wenn man die gigantische Raubkatzenskulptur betrachtet, mit der Peugeot bei Messeauftritten Dominanz zeigt. Andererseits ist die Muttermarke des PSA-Konzerns nach der Übernahme von Opel und Vauxhall nur noch eine von fünf Marken und künftig kommt auch noch FCA Fiat Chrysler dazu. Da wird der Löwe seine Krallen wetzen müssen, um Peugeot Profil zu verschaffen.

Chronik: 

1810: Gründung von Peugeot frères ainés, mit Fabriken der Textilproduktion und von Peugeot frères & Compagnie, mit Fabriken zur Herstellung von Werkzeugen und Walzstählen

1847: Der Löwe als Logo wird kreiert, drei Jahre später erstmals verwendet.

1889: Armand Peugeot präsentiert auf der Weltausstellung in Paris den Peugeot Typ 1, ein dreirädriges Fahrzeug mit Dampfantrieb von Serpollet.

1890: Vorstellung des Peugeot Typ 2 als erstes Peugeot-Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, Lizenz Daimler.

1894: Weltweit erstes Automobilrennen als Zuverlässigkeitsfahrt, von Paris nach Rouen, Peugeot triumphiert bei diesem Sportereignis.

1895: Peugeot gewinnt das erste Geschwindigkeitsrennen der Geschichte (Paris-Bordeaux-Paris). Frankreich wird größter Automobilhersteller der Welt mit Peugeot als einem der führenden Unternehmen. Die Löwenmarke bietet sieben unterschiedliche Modellreihen.

1896: Erster von Peugeot konstruierter Motor, Exportbeginn nach Deutschland

1898: Lastwagen und leichte Nutzfahrzeuge ergänzen das Peugeot-Portfolio.

1900: Insgesamt 18 unterschiedliche Modellreihen werden gefertigt.

1901: Erstes Peugeot-Motorrad, Typ ZL

1904: Vorstellung des ersten Kleinwagens vom Typ 69 Bébé mit Einzylindermotor.

1906: Der Peugeot Typ 80 erreicht eine Vmax von über 100 km/h.

1912: Zusammen mit Ettore Bugatti wird ein neuer ,,Bébé"-Kleinwagen entwickelt, der als erstes französisches Volksauto Geschichte schreibt.

1913: Erster Sieg in Indianapolis durch einen Peugeot L76

1914: Kurz vor dem ersten Weltkrieg feiert Peugeot die Auslieferung des 32.000. Automobils.

1921: Neu strukturiertes Fahrzeugprogramm mit schmalspurigen Quadrilette-Kleinwagen und den größeren Typen 163 und 156. Der Typ 156 verfügt als Weltneuheit über ein 6,0-Liter-Triebwerk ohne Ventile. Erste Versuche mit Dieselmotoren (sogenannten Schwerölmotoren)

1923: Vierradbremsen werden bei Peugeot Standard.

1925: Peugeot siegt bei der Targa Florio, Dieselmotoren in kleiner Serie

1929: Mit dem 201 wird die neue Nomenklatur mit ,,Null" in der Mitte eingeführt. Der Peugeot 201 geht als erstes Modell der Löwenmarke in Massenfertigung.

1932-1934: Komplett erneuerte Modellpalette aus den Typen 201, 301, 401 und 601

1933: Stromliniendesign aus Sochaux, entwickelt vom Designer Henri Thomas, besonders konsequent umgesetzt bei den Serienmodellen 402 (ab 1935) und 202 (ab 1938)

1934: Erstes Coupè-Cabriolet mit elektrisch versenkbarem Metallklappdach (Peugeot 301 Eclipse). Es folgen die Typen 601 und 402 Eclipse.

1936: Elektromagnetisches Getriebe Cotal und Automatikgetriebe Fleischel wird als Option eingeführt.

1938: Der Peugeot 402 wird mit Dieselmotor erprobt und erfolgreich vor allem an Pariser Taxifahrer verkauft.

1941: Das Elektrofahrzeug VLV geht während des Zweiten Weltkriegs erfolgreich in Serie.

1948: Mit dem neuen Erfolgstyp 203 beginnt bei Peugeot eine Ära als Hersteller eines Einheitsmodells. Damit passt sich Peugeot dirigistischen staatlichen Richtlinien an.

1950: Mit 62.486 ausgelieferten Fahrzeugen übertrifft Peugeot die höchste Vorkriegsjahresproduktion.

1951: Peugeot 203 Cabrio. Erstes Kooperationsabkommen mit dem italienischen Designer Pininfarina

1955: Peugeot 403 Limousine mit Pininfarina-Linien

1956: Das Peugeot 403 Cabrio wird vorgestellt und später weltweit bekannt als Dienstwagen des TV-Inspectors Columbo.

1958: Eine neue Verkaufsgesellschaft soll den nordamerikanischen Markt erobern.

1959: Der Peugeot 403 Diesel geht als erstes französischer Diesel-Pkw in Großserie. Weltweit erster Serienkombi mit Dieselmotor ist der Peugeot 403 Break/Familiale

1960: Produktionseinstellung des 203. Neuvorstellung des Peugeot 404 im von Pininfarina kreierten Trapez-Design

1961: Peugeot 404 Coupé und Cabriolet werden bei Pininfarina in Italien gefertigt.

1962: Der Peugeot 404 Injection geht als erstes französisches Fahrzeug mit Benzineinspritzung in Großserie.

1963: Erster von vier Siegen bei der East African Safari mit Peugeot 404

1965: Peugeot 204 als erster Peugeot mit Vorderradantrieb. 40 internationale Rekorde durch den Peugeot 404 Diesel. Innovativer Transporter Peugeot J7

1967: Kleinster Dieselmotor der Welt debütiert im Peugeot 204 Break, später werden auch andere 204-Versionen mit Diesel lieferbar.

1968: Einführung des Peugeot 504 mit neuer Frontgestaltung, die zum Markengesicht wird.

1969: Peugeot ist wieder Vollsortimenter mit den Modellen 204, 304, 404 und 504.

1972: Debüt des Peugeot 104 als kleinstem Viertürer Europas

1974-1976: Übernahme und Rettung der insolventen Marke Citroen

1974: Peugeot 504 Coupé mit dem ersten französischen V6-Motor der Nachkriegsära

1975: Neues Flaggschiff wird der repräsentative Peugeot 604 mit Sechszylindermotor.

1976: Peugeot überschreitet die Marke von zehn Millionen produzierten Fahrzeugen seit 1889.

1977: Einführung des Peugeot 305 als neuer unterer Mittelklasse, aber weiterhin ohne Schrägheck.

1978: Kooperationsabkommen mit Fiat zur Entwicklung und Produktion leichter Nutzfahrzeuge. Peugeot übernimmt die europäischen Marken des amerikanischen Chrysler-Konzerns (Simca, Hillman, Humber, Sunbeam etc.). Peugeot wird größter Autobauer Europas.

1979: Peugeot 604 als erste in Europa verkaufte Limousine mit Turbodieselmotor. Neue Modellreihe Peugeot 505. Die aus den Chrysler-Divisionen übernommenen Marken firmieren unter dem Namen Talbot mit Werken in Frankreich, Spanien, Großbritannien und Iran

1980: Fusion von Peugeot und Talbot. Finanzielle Verluste und Neustrukturierung bis 1984

1983: Einführung des Kleinwagens Peugeot 205 als bis dahin erfolgreichstem Peugeot-Modell aller Zeiten

1984: Peugeot 205 GTI und Peugeot 205 Turbo 16 debütieren.

1985: In China beginnt die Fertigung von Peugeot 504 und 505. Mit dem 205 Turbo 16 gewinnt Peugeot die Rallye-Weltmeisterschaft 1985 und 1986. Der Peugeot 309 läuft an, ursprünglich sollte er als Talbot Arizona den Horizon beerben. Nun wird der 309 als erster kompakter Peugeot mit Schrägheck und Heckklappe gebaut.

1986: Einstellung der Marke Talbot

1987: Der Peugeot 205 Turbo 16 gewinnt die Rallye Paris-Dakar. Der 205 geht mit Elektroantrieb in kleine Serie. Debüt für den Peugeot 405

1988: Sieg bei der Rallye Dakar (205 Turbo 16) und beim Bergrennen Pikes Peak (405 Turbo 16). Mehr als 20 Millionen Peugeot Fahrzeuge hergestellt seit 1889

1989: Neues Flaggschiff wird der Peugeot 605. Siege bei der Rallye Paris-Dakar und in Pikes Peak für den 405 T16

1990: Vierter Sieg in Folge bei der Paris-Dakar

1991: Neue Kleinwagenreihe Peugeot 106

1992: Der elektrische Peugeot 106 geht in Serie und wird weltweit erfolgreichstes Fahrzeug mit Elektroantrieb. Produktionsende für den Peugeot 505 und damit den Hinterradantrieb bei Peugeot. Der Peugeot 905 gewinnt die 24 Stunden von Le Mans und die Sportwagen-Weltmeisterschaft

1994: Erste Großraumlimousine der Löwenmarke ist der Peugeot 806. Bis 1999 startet Peugeot wenig erfolgreich in der Formel 1 mit den Rennställen McLaren, Jordan und Prost.

1996: Peugeot Partner führt das neue Fahrzeugsegment der Hochdachkombis ein, parallel zum Schwestermodell Citroen Berlingo

1998: Peugeot 206 wird eingeführt und übertrifft die Erfolgsbilanz des 205.

1999: Neues Spitzenmodell Peugeot 607 und Einführung des wartungsfreien Diesel-Partikelfilters. Einstellung des Peugeot 205 nach fast 5,3 Millionen Einheiten. Präsentation des Peugeot 206 CC und damit Wiederbelebung des Segments der bezahlbaren Coupé-Cabriolets

2000: Mit dem 206 WRC wird Peugeot Rallye-Weltmeister (ebenso 2001 und 2002)

2001: Peugeot 307 und 307 SW als Hochdach-Lifestylekombi

2004: Peugeot 1007 als erster europäischer Serien-Pkw mit elektrischen Schiebetüren. Zugleich Einführung des zusätzlichen Zahlencodes mit einer ,,Doppel-Null". Marktstart für den Peugeot 407

2005: Als erstes Ergebnis einer Kooperation mit Toyota entspringt der Peugeot 107. Kooperationsabkommen mit Mitsubishi für SUV

2006: Neuer Kleinwagen Peugeot 207

2007: Neue Modelle sind der Peugeot 308 und der 4007 als erster SUV (aus Kooperation mit Mitsubishi und Schwestermodell des Mitsubishi Outlander).

2009: Als Parallelmodell zum Mitsubishi i-MiEV wird Peugeot iOn vorgestellt. Serienstart im Jahr 2010. Neu sind die Baureihen 3008 (schon seit dem Vorjahr) und 5008 sowie der 206+ als Evolution des mit bis dahin 6,5 Millionen Einheiten erfolgreichsten Peugeot aller Zeiten, also des 206. Sieg des Peugeot 908 HDI FAP bei den 24 Stunden von Le Mans

2010: Sportcoupé Peugeot RCZ wird präsentiert.

2012: Einführung Peugeot 208 und des kleinen Crossovers 2008. Weltweit erster Diesel-Hybrid-Pkw in Serie ist der Peugeot 3008 HYbrid4. Peugeot entscheidet in Zukunft die Standardmodelle nur noch auf ,,1" bzw. ,,8" enden zu lassen. So heißt der Nachfolger des aktuellen 308 ab 2013 wieder 308, bzw. der Nachfolger des 107 ab 2014 nun 108. Preisgünstigere Modelle wie das Weltauto 301 tragen die ,,1" im Code  

2014: Der chinesische Autobauer Dongfeng Motors sichert sich Anteile am kriselnden Konzern PSA Peugeot Citroen. China wird größter Absatzmarkt für den Peugeot 508, der dort auch produziert wird (parallel zur europäischen Produktion). Der Peugeot 108 wird eingeführt als Schwestermodell von Citroen C1 und Toyota Aygo.

2016: Die Modelle Peugeot 3008 und 5008 werden in zweiter Generation vorgestellt.

2017: Seit Sommer 2017 ist der PSA-Konzern wie zuletzt von 2007 bis 2010 hinter Volkswagen der zweitgrößte Autobauer Europas. Der PSA-Konzern übernimmt die Autobauer Opel und Vauxhall von amerikanischen General-Motors-Konzern (GM).

2018: Der Peugeot 508 wird in zweiter Generation eingeführt und der neue Peugeot Rifter ersetzt die bisherige Pkw-Version des Partner.

2019: Peugeot feiert 130 Jahre Automobilproduktion. Der PSA-Konzern und FCA Fiat Chrysler Automobiles kündigen ihre Absicht zum Zusammenschluss an. Mit dem e-208 lanciert Peugeot einen vollelektrischen Kleinwagen als Schwestermodell zum Opel Corsa-e. Nicht nur der Peugeot 208 wird erneuert, auch der Crossover 2008 wird in zweiter Generation vorgestellt. Peugeot Deutschland wechselt den Standort von Köln in die Opel-Stadt Rüsselsheim.

Wichtige Modellreihen:

Peugeot 104 (ab 1972), 106 (ab 1991), 107 (ab 2005), 108 (ab 2014).

Peugeot 201 (ab 1929), 202 (ab 1938), 203 (ab 1948), 204 (ab 1965), 205 (ab 1983), 206 (ab 1998), 207 (ab 2006), 208 (ab 2012), 208 zweite Generation (ab 2019).

Peugeot 301 (ab 1932), 302 (ab 1936), 304 (ab 1969), 305 (ab 1977), 306 (ab 1993), 307 (ab 2001), 308 (ab 2007), 309 (ab 1985).

Peugeot 401 (ab 1934), 402 (ab 1935), 403 (ab 1955), 404 (ab 1960), 405 (ab 1987), 406 (ab 1995), 407 (ab 2004), 408 (ab 2010).

Peugeot 504 (ab 1968), 505 (ab 1979), 508 (ab 2010), 508 zweite Generation (ab 2018).

Peugeot 601 (ab 1934), 604 (ab 1975), 605 (ab 1989), 607 (ab 1999).

Peugeot 806 (ab 1994), 807 (ab 2002).

Peugeot 905, Renn-Sportwagen (ab 1990), 908 (ab 2007).

Peugeot 1007 (ab 2004), 2008 (ab 2013), 2008 zweite Generation (ab 2019), 3008 (ab 2008), 3008 zweite Generation (ab 2016), 4007 (ab 2007), 4008 (ab 2012), 5008 (ab 2009), 5008 zweite Generation (ab 2016).

Peugeot Bipper (ab 2007), Boxer (ab 1981), Expert (ab 1995), iOn (ab 2010), Partner (ab 1996), Rifter (ab 2018), RCZ (ab 2010), Traveller (ab 2016), VLV (ab 1941).

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