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Umfrage zu Fahrschulen - Prüfung mit und ohne Assistenten

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  • 26. Februar 2020, 10:53 Uhr
  • Elfriede Munsch/SP-X
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Der Umgang mit Assistenzsystemen sollte in der Fahrschule unterrichtet und geübt werden Foto: Volvo

Immer mehr Autos verfügen über Assistenten an Bord. Deren Funktionsweisen müssten gelehrt und gelernt werden.

Der Umgang mit Assistenzsystemen sollte in der Fahrschule unterrichtet und geübt werden. Dies hat die Auswertung einer Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands (VdTÜV) ergeben. Demnach waren 89 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Nutzung und die Funktionsweise von Assistenzsystemen Bestandteil der Fahrausbildung sein sollte. 63 Prozent von ihnen forderten, dass die Beherrschung der Systeme auch in der Fahrerlaubnisprüfung nachgewiesen werden sollte. Bislang gehört der Umgang mit Assistenzsystemen weder zur Fahrausbildung noch zur Fahrerlaubnisprüfung.Der TÜV-Verband spricht sich dafür aus, dass Fahrschüler neben der Funktionsweise der Assistenten auch über deren Grenzen Bescheid wissen müssten. Es dürfte nicht sein, dass sie sich ausschließlich auf elektronische Helfer verlassen würden und somit die Aufmerksamkeit vernachlässigten. Bei der Fahrprüfung solle zukünftig der Prüfer entscheiden, ob und wann welche Assistenzsysteme verwendet werden. Gleichzeitig müssen im Rahmen der praktischen Prüfung aber auch Fahraufgaben ohne Systemunterstützung ausgeführt werden. Schließlich wären viele Fahranfänger mit älteren Fahrzeugen unterwegs, die noch keine elektronischen Helfer an Bord hätten.

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