Motorsport

Formel E: Günther bleibt auf Tuchfühlung zur Spitze

  • In MOTORSPORT
  • 2. März 2020, 10:13 Uhr
  • Andreas Reiners
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mid Groß-Gerau - Maximilian Günther ist Gesamtvierter. BMW

Antonio Felix da Costa und sein Teamkollege Jean-Eric Vergne haben dem Meisterteam DS Techeetah beim vierten Saisonrennen der Formel E in Marrakesch ein Doppelpodium beschert. Den zweiten Platz sicherte sich Max Günther von BMW i Andretti Motorsport. Felix da Costa schob sich mit seinem ersten Saisonsieg und nun 67 Punkten an die Spitze.


Antonio Felix da Costa und sein Teamkollege Jean-Eric Vergne haben dem Meisterteam DS Techeetah beim vierten Saisonrennen der Formel E in Marrakesch ein Doppelpodium beschert: Felix da Costa feierte seinen ersten Saisonsieg, Champion Vergne wurde Dritter. Den zweiten Platz sicherte sich Maximilian Günther von BMW i Andretti Motorsport. Felix da Costa schob sich mit nun 67 Punkten an die Spitze des Klassements.

Bester Deutscher in der Gesamtwertung ist Günther. Der 22-Jährige, der im Januar in Chile erstmals gewonnen hatte, schob sich auf Gesamtrang vier vor. Ihn trennen 23 Punkte von der Spitze. "Ich bin mit dem zweiten Platz wirklich sehr zufrieden. In der ersten Rennhälfte konnte ich noch gegen Antonio um die Führung kämpfen, aber am Ende war er einfach etwas zu gut. Glückwunsch an ihn zum Sieg. Dann hatte ich am Ende das Duell gegen Jean-Eric, das ich zum Glück mit einem späten Überholmanöver für mich entscheiden konnte", sagte Günther.

Für Mercedes und Porsche gab es im Rennen nach guten Qualifyings Enttäuschungen: Andre Lotterer fiel in seinem Porsche im Finish von Platz drei auf Platz acht zurück. Mercedes blieb gar ohne Punkte, Nyck de Vries wurde Elfter, Stoffel Vandoorne 15.

Und Audi? Lucas di Grassi hatte mit der Spitzengruppe nichts zu tun, sammelte aber wertvolle Punkte. Mit einem hart erkämpften siebten Platz behauptete der Brasilianer Rang fünf in der Fahrerwertung der Elektrorennserie.

Teamkollege Daniel Abt kämpfte im Freien Training und im Qualifying mit einem unberechenbaren Fahrverhalten seines Autos. Das Team wechselte daraufhin zum Rennen den kompletten Hinterwagen seines Audi e-tron FE06. Von Startplatz 18 kam der Deutsche auf Rang 14 nach vorn.

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