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Reifen-Ersatzmarkt - Vor allem im Süden größer und breiter

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  • 26. März 2020, 11:02 Uhr
  • Elfriede Munsch/SP-X
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In den vergangenen vier Jahren ist die Durchschnitts-Reifengröße von 15,8 auf 16,5 Zoll gestiegen Foto: Check24

Reifen sollen nicht nur für die Sicherheit sorgen, sie sollen auch gut aussehen. Das zeigt sich auch an den gekauften Größen.

In den vergangenen vier Jahren ist die Durchschnitts-Reifengröße von 15,8 auf 16,5 Zoll gestiegen. Außerdem entscheiden sich Kunden für breitere Pneus und wählen im Schnitt Reifen mit einer Breite von 212,6 Millimeter (2016: 204,5 Millimeter). Das hat eine Auswertung des Vergleichsportals Check24 auf Datenbasis der über diese Online-Plattform verkauften Reifen ergeben. Sowohl Winter- als auch Sommerreifen sind von diesem Trend betroffen. Sommerreifen kommen im Schnitt auf 17,2-Zoll-Größe, Winterreifen auf 16,1 Zoll. Ganzjahresreifen fallen dagegen mit einer Durchschnittsdimension 15,7 Zoll kleiner aus.Check24 hat zudem ein Nord-Süd-Gefälle im Vergleich der Bundesländer bei den Größenvorlieben der Reifenkäufer errechnet. In Schleswig-Holstein und Brandenburg sind Autofahrer durchschnittlich mit 16,2 Zoll großen Pneus unterwegs, die Bayern und Baden-Württemberger goutieren 16,7 beziehungsweise 16,6 Zoll-Dimensionen.

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