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Jugend-Fahrradhelme im Test - Auch günstig ist gut

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  • 3. Juni 2020, 13:56 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Der ADAC hat Fahrradhelme für Jugendliche getestet Foto: ADAC

Ein schlechter Helm ist bei einem Fahrradunfall besser als gar kein Helm. Doch einen guten Kopfschutz zu finden, dürfte nicht schwerfallen. Das Angebot ist groß und teils günstig. 

Gute Fahrradhelme für Jugendliche müssen nicht teuer sein. Bei einem Test des ADAC überzeugten nicht nur die teuren Markenmodelle, sondern auch Exemplare im unteren Preissegment. 

Testsieger ist allerdings eines der teuersten Produkte: Der Uvex hlmt 4cc für rund 60 Euro punktete mit geringem Gewicht, hohem Tragekomfort und leichter Einstellbarkeit. Das reichte für die Note ,,gut" (2,3). Nur halb so teuer (25 Euro), aber kaum schlechter (2,4) ist dem Test zufolge der Helm von Prophete (Artikel-Nr. 0424). Auch der mit 20 Euro günstigste Helm, der Teen 520 der Decathlon-Hausmarke Btwin, schaffte immerhin ein ,,befriedigend" (2,8). 

Leichte Schwächen hingegen fielen beim AlpinaAirtime und dem Fischer-Modell Nr. FZ-025 auf. Beim Helm von Alpina ist bei Belastung eine Niete des Gurtbands ausgerissen, beim Modell von Fischer löste sich bei höheren Temperaturen die aufgeklebte Schutzfolie. Insgesamt zeigten sich die Tester angesichts des Kandidatenfelds zufrieden. Selbst bei einem harten Schlag gegen den Helm erzielt das schlechteste Modell noch eine befriedigende Schutzwirkung, Schadstoffe konnten bei keiner der Kopfbedeckungen festgestellt werden. Verbesserungsbedarf gibt es aus Sicht der Experten aber beim Thema Sichtbarkeit. Eine Reflexionsfolie etwa würde für zusätzliche Sicherheit bei Dunkelheit sorgen.

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