Umwelt & Eco

Arrival plant Bau von E-Bussen - Sauberer Nahverkehr

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So könnte der E-Bus von Arrival aussehen Foto: Arrival

Arrival soll in den kommenden Jahren vor allem die UPS-Flotte elektrifizieren. Doch die Briten verfolgen noch weiterreichende Pläne.

Das englische Nutzfahrzeug-Start-up Arrival hat angekündigt, neben elektrisch angetriebenen Kleintransportern künftig auch batterieelektrische Nahverkehrsbusse zu bauen. Erste am Computer erzeugte Bilder zeigen einen futuristisch wirkenden Linienbus mit großen Displays am oberen Rand. Ähnliche Riesendisplays finden sich auch im Innenraum wieder, der dank vieler heller Oberflächen und großem Glasdach wohnlich wirkt.

Zusätzlich zu den Konzeptbildern hat Arrival das kurze Video eines abgeklebten Entwicklungsprototypen veröffentlicht. Details zur Technik oder der Batterie bleibt das Unternehmen vorerst allerdings schuldig. Auch zu einem möglichen Marktstarttermin gibt es keine Informationen.

Dass Arrival ein solches Projekt stemmen könnte, erscheint möglich. Unter anderem wird das Start-up vom Logistikriesen UPS finanziert, der bereits über 10.000 Elektro-Kleintransporter bestellt hat. Außerdem hat Hyundai Anfang 2020 bekanntgegeben, sich mit einem dreistelligen Millionenbetrag an den 2015 gegründeten Unternehmen zu beteiligen. Eine Besonderheit von Arrival ist die künftig dezentrale Produktion der Fahrzeuge, die in sogenannten Microfactories weltweit hergestellt werden sollen. 1.000 dieser kleinen Produktionseinrichtungen will das Unternehmen bis 2026 in vielen Teilen der Welt aufbauen.

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