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Autofahrer-Tipps zum Schulstart   - Fuß vom Gas  

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  • 10. August 2020, 10:35 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Viele Neuwagen sind mit einem Notbremssystem ausgestattet, das auch Fußgänger erkennt Foto: Volvo

Tempolimits gelten manchen Autofahrern als unverbindliche Empfehlung. In der Nähe von Schulen sollten aber auch Eilige die Beschilderung ernst nehmen. Grade jetzt. 

SP-X/Köln. In den ersten Bundesländern beginnt wieder die Schule - für viele Kinder zum ersten Mal. Autofahrer sollten auf ihrem täglichen Arbeitsweg besonders vorsichtig unterwegs sein. VierTipps. 

Befinden sich Kinder in der Nähe, sollten Autofahrer die Geschwindigkeit drosseln und zudem in erhöhter Bremsbereitschaft sein, um schneller reagieren zu können. In der Nähe von Kindergärten und Schulen gilt in der Regel ohnehin meist Tempo 30. Statt, wie oft üblich, schneller als 30 km/h zu fahren, sollte man diesen Wert als oberstes Limit akzeptieren.

Stehen Kinder am Fahrbahnrand, sollte man am besten anhalten und den Kleinen ermöglichen, die Straße sicher zu queren. Doch Vorsicht: Wer Kinder mit einem Handzeichen zum Überqueren animiert, muss sich sicher sein, dass kein Gegenverkehr kommt oder rückwärtiger Verkehr überholen könnte.

Am besten fährt man mit eingeschaltetem Licht. Jüngere Modelle haben dieses in der Form von automatischem Tagfahrlicht sowieso an Bord, bei älteren lässt sich das Abblendlicht manuell aktivieren. Dies erhöht die Sichtbarkeit für andere ganz allgemein. Auch Kinder können Autos so besser wahrnehmen.

Auch auf langfristige Sicht können Autofahrer für mehr Sicherheit für Kinder sorgen. Wer sich für den Kauf eines Neuwagens entscheidet, sollte am besten nach einem Modell mit automatischem Kollisionsverhinderer schauen. Idealerweise hat dieser Notbremsassistent auch eine Fußgängererkennung. In der Regel arbeiten die Systeme zuverlässig und reaktionsschneller als ein Fahrer.

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