Motorsport

Motorrennsport in der Corona-Pandemie

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@ randomwinner (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Die Corona-Pandemie hat die Welt immer noch fest im Griff. In zahlreichen Ländern ist es nach den Lockerungen der anfänglichen Ausgehbeschränkungen erneut zu vielen Ansteckungen gekommen. Deshalb haben die Regierungen der betroffenen Gebiete wieder strengere Schutzmaßnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Davon ist auch der Motorrennsport stark betroffen. Auf internationaler Ebene werden immer mehr Motorsport-Events entweder verschoben oder für dieses Jahr komplett abgesagt. Obwohl sich die Veranstalter mit Hilfe von umgestalteten Routen und verschärften Sicherheitskontrollen um Genehmigungen bemühen, werden diese vielerorts nicht erteilt. Der Grund dafür ist das Verbot von großen Veranstaltungen mit Zuschauern. Deshalb verzichten einige Rennveranstaltungen auf das sonst übliche Publikum, um das jeweilige Event trotzdem abhalten zu können.

Motorrennsport ohne Zuschauer

Obwohl eingefleischte Fans sehr enttäuscht sind, ist das Austragen der Rennveranstaltungen ohne Zuschauer im Moment oft die einzige Lösung. Ansonsten ist nur eine Absage des ganzen Events möglich. Wer trotzdem bei den Rennen mitfiebern möchte, der kann Sportwetten beim Motorsport abschließen, siehe - 888sport.com. So bleibt immer noch die Spannung erhalten und dazu besteht noch die Aussicht auf einen Gewinn.

Formel 1 im Zeitalter der Corona-Krise

Zu Beginn der Corona-Pandemie kam es in der Formel 1 zu vielen Rennabsagen. So mussten die Organisatoren das Aus für den Großen Preis von Aserbaidschan, Japan und Singapur verkünden. Aufgrund der gegenwärtigen Ungewissheiten gab es in vielen Fällen nicht die nötige Vorlaufzeit, um die Strecken aufzubauen und alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen regelkonform umzusetzen.

Dazu gab es und gibt es immer noch anhaltende Reisebeschränkungen für bestimmte Länder, welche speziell in Japan sehr streng waren. Im Moment wird über den Verzicht auf den Großen Preis von Vietnam debattiert. Das Rennen war ursprünglich für April angesetzt und sollte anschließend im November nachgeholt werden. Allerdings kam es zu einem gravierenden Ausbruch von Corona-Fällen, sodass eine weitere Absage wahrscheinlich ist.

Dagegen fand der Formel-1-Auftakt am 5. Juli im österreichischen Spielberg wie geplant statt. Im Vorfeld wurden Hunderte von Tests im Umfeld der Rennveranstaltung als Sicherheitsmaßnahme durchgeführt, stets mit negativen Ergebnissen. Den Grand Prix der Steiermark in Spielberg hat Lewis Hamilton mit Mercedes vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas und Max Verstappen mit dem Red Bull Team gewonnen.

Der Einfluss der Corona-Pandemie auf NASCAR

Ebenfalls im Juli 2020 fand die populäre Motorsportserie Nascar in den USA vor vielen Tausenden von Fans statt, die sich live an der Strecke das Rennen anschauen durften. Geschätzte 20.000 Zuschauer waren am Bristol Motor Speedway im US-Bundesstaat Tennessee anwesend, damit war dies die größte Zuschauermenge bei einer Sportveranstaltung seit dem Beginn der Corona-Pandemie in den USA.

Begrenzungen beim MotoGP durch CoViD-19

In der Saison 2020 wurde der Rennkalender beim MotoGP bedingt durch die anhaltende Corona-Pandemie beständig angepasst. Die geplanten Rennen in Argentinien, Malaysia und Thailand wurden gänzlich gestrichen. Zuvor wurde auch bereits der US-amerikanische MotoGP in Austin abgesagt. Dafür fand eine Ergänzung mit einem weiteren Rennen in Europa statt, außerdem wird auch die restliche Saison komplett in Europa ablaufen. Fans können mit dem Saisonfinale zum Ende November im portugiesischen Portimao rechnen.

Das legendäre Autorennen Indy 500 in Indianapolis

Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Autorennen Indy 500 am 23. August komplett ohne Zuschauer statt. Obwohl ursprünglich eine Zulassung von einem Viertel der Zuschauer geplant war, hat dies die jüngste Verbreitung nicht zugelassen. Das 500-Meilen-Rennen findet schon seit 1911 statt und wurde schon im März vom geplanten Termin im Mai in den August hinein verlegt worden. 

24 Stunden von Le Mans geht ohne Zuschauer an den Start

Auch beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans sind keine Zuschauer zugelassen. Nach der Rücksprache mit den zuständigen Gesundheits- und Sicherheitsbehörden hat der Veranstalter das Autorennen schon von Juni auf den September verschoben.

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