Hoi-sung SDong

Kia will führende Position bei Elektroautos

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Ho-Sung Song. Foto: Auto-Medienportal.Net/Kia

Ho-sung Song, CEO und Präsident der Kia Motors Corporation, strebt mit seinem Unternehmen eine führende Position im Markt für Elektroautos an. Daran ließ er heute bei einer Veranstaltung im Kia-Werk in Hwasung, Korea, keinen Zweifel, als er Einzelheiten zur passenden Produktpalette und zu seiner Strategie präsentierte. Bis 2029 will Kia den Absatz batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) auf einen Anteil von 25 Prozent anheben.

Die seit Anfang dieses Jahres bekannte Kia-Strategie ,,Plan S" sieht vor, dass die Marke ihre BEV-Palette bis 2025 auf elf Modelle ausbaut. Bis dahin sollen in fortschrittlichen Märkten wie Korea, Nordamerika und Europa 20 Prozent des Gesamtabsatzes der Marke auf batteriebetriebene Fahrzeuge entfallen. Die sieben BEV-Modelle, die die jetzt veröffentlichten ersten Skizzen zeigen, werden bis 2027 eingeführt. Den Anfang macht 2021 ein Modell mit dem Codenamen ,,CV". Es ist das erste ausschließlich für einen batterieelektrischen Antrieb entwickelte Fahrzeug der Marke.

,,Plan S" für den Übergang zur Elektrifizierung

Der Plan S zielt mittel- und langfristig auf den Wandel zu einem Geschäftssystem, in dessen Fokus batteriebetriebene Fahrzeuge und passende Mobilitätslösungen stehen. Dazu vollzieht Kia eine unternehmensweite Transformation. Das soll das CV-Modell auch mit einem neuen Design zeigen.

Auch bei der Planung, Entwicklung und Produktion seiner Fahrzeuge will Kia mit einem vielfältigen Angebot künftig neue Wege beschreiten. Dazu zählen Modelle für den städtischen Raum ebenso wie Fahrzeuge für Langstrecken oder leistungsorientiertes Fahren. Dabei will die Marke auf der neuen ,,Electric-Global Modular Platform" (E-GMP) Fahrzeuge anbieten, deren Raumangebot im Spitzenbereich des jeweiligen Segments liegt.

Kia zukünftig auch mit Abo?

Kia prüft die Einführung von Abonnement-Services, um Kunden anderes als übliche Kaufoptionen zu bieten. Nachgedacht wird auch über Leasing- und Mietprogramme für Antriebsbatterien sowie andere Geschäftsmodelle für das zweite Leben der Batterie.

Das Unternehmen sieht im Ausbau der Ladeinfrastruktur eine Grundvoraussetzung für die stärkere Verbreitung von Elektrofahrzeugen. Daher arbeitet Kia an einer Verbesserung der Lademöglichkeiten. In Europa richtet die Marke in Partnerschaft mit ihren nationalen Händlernetzwerken über 2400 Ladestationen ein. Außerdem trat der Hersteller im September 2019 dem europäischen Schnelllade-Netzwerk Ionity bei. (ampnet/Sm)

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