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Kfz-Steuerreform - CO2 kostet mehr

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  • 18. September 2020, 09:34 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Spritschlucker sollen in der Kfz-Steuer ab dem kommenden Jahr teurer werden Foto: Daimler

Spritschlucker sollen in der Kfz-Steuer ab dem kommenden Jahr teurer werden. Erleichterungen gibt es für E-Autohalter.  

Die Kfz-Steuer für Autos mit hohem CO2-Ausstoß steigt ab 2021. Der Bundestag hat nun einen entsprechenden Gesetzentwurf der Regierung angenommen. Darin wird auch die Steuerbefreiung für Elektroautos verlängert.  

Durch die Neuregelung orientiert sich die Kfz-Besteuerung stärker als bislang am CO2-Ausstoß. Alle ab 2021 neu zugelassenen Autos mit einem CO2-Ausstoß oberhalb von 95 Gramm werden wie gehabt zusätzlich zu dem am Hubraum orientierten Grundbetrag mit einem Steueraufschlag von zwei Euro pro weiteres Gramm CO2 belegt. Ab 115 Gramm steigt der Aufschlag künftig in 20-Gramm-Schritten um jeweils weitere 20 bis 60 Cent. Für Emissionen über 195 Gramm pro Kilometer werden dann 4 Euro pro Gramm fällig. Für Pkw mit weniger als 95 Gramm CO2-Emissionen, die zwischen Juni 2020 und Ende 2024 zugelassen werden, soll es einen jährlichen Steuerbonus von 30 Euro für maximal fünf Jahre geben.  

Lenkungswirkung hin zu Fahrzeugen mit geringerem Klimagas-Ausstoß erhofft sich die Regierung darüber hinaus von der Verlängerung der derzeit geltenden Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos. Sie soll nun für Autos mit Erstzulassung bis Ende 2025 gelten, 2030 soll der Steuervorteil dann für alle auslaufen. 

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