Motorsport

Wegen Corona: Umbauarbeiten am Formel-1-Kalender

  • In MOTORSPORT
  • 12. Januar 2021, 10:34 Uhr
  • Andreas Reiners
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mid Groß-Gerau - Folgen der Corona-Pandemie: Die Formel 1 muss umplanen. Daimler

Die Formel 1 hat am Dienstag auf die weiter anhaltende Coronavirus-Pandemie reagiert und den Rennkalender für die Saison 2021 angepasst. Demnach fällt der Saisonauftakt am 21. März in Australien ebenso der Corona-Pandemie zum Opfer wie das dritte Rennen am 11. April in China.


Die Formel 1 hat am Dienstag auf die weiter anhaltende Coronavirus-Pandemie reagiert und den Rennkalender für die Saison 2021 angepasst. Demnach fällt der Saisonauftakt am 21. März in Australien ebenso der Corona-Pandemie zum Opfer wie das dritte Rennen am 11. April in China.

Bedeutet: Die Saison startet nun am 28. März in Bahrain. Neu im Kalender ist Imola, wo am 18. April ein Rennen stattfindet, um die durch den Wegfall des China-GP entstandene Lücke zu füllen. Das Rennen in Australien wird am 21. November nachgeholt, einen neuen Termin für China gibt es noch nicht. Das ursprünglich in Vietnams Hauptstadt Hanoi geplante Rennen wird durch einen noch nicht gesicherten WM-Lauf am 2. Mai ersetzt. Favorit ist hier Portimao in Portugal.

In Australien gelten im Kampf gegen COVID-19 strenge Beschränkungen. China kämpft derzeit gegen einen neuen Ausbruch der Pandemie. Daneben haben sich auch die bisherigen Termine für die Rennen in Brasilien, Saudi-Arabien und Abu Dhabi geändert, um Platz für Australien zu schaffen.

Wegen Corona fanden in der vergangenen Saison nur 17 statt der geplanten 22 Rennen statt. In diesem Jahr ist die Rekordzahl von 23 Rennen geplant, dieses Ziel soll weiter Bestand haben.

Formel-1-CEO Stefano Domenicali: "Die Pandemie erlaubt es uns noch nicht, zur Normalität zurückzukehren. Aber wir haben in der Saison 2020 viel gelernt, um unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen Rennen fahren zu können. Wir sind froh, dass wir für Australien eine andere Lösung gefunden haben und wir arbeiten daran, das Gleiche für China zu tun. Wir freuen uns auch sehr, dass wir nochmals nach Imola fahren werden. Wir müssen uns gleichzeitig dessen bewusst sein, dass sich die Lage wegen Corona jederzeit wieder ändern kann."

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