Motorsport

Die erfolgreichsten Motorenbauer der Formel-1-Geschichte

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@ HolgersFotografie (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Zur Geburtsstunde des Motorsports waren die Autos aufrecht und schwer, die Zuverlässigkeit eher problematisch. In den Rennen, die normalerweise auf öffentlichen Straßen von Stadt zu Stadt stattfanden, wurden die Fahrer von Mechanikern begleitet und waren nach modernen Maßstäben unmöglich lang. Die moderne Ära der Formel 1 begann 1950.

Die Wurzeln des Grand-Prix-Rennsports reichen bis zu den bahnbrechenden Straßenrennen in Frankreich in den 1890er Jahren zurück. Durch die edwardianischen Jahre, die düsteren Zwanziger, die deutsche Dominanz der 1930er und die frühen Nachkriegsjahre italienischer Vorherrschaft. Geprägt von Innovationen und dem Trieb, aus Autos leistungsfähige  Maschinen zu schaffen, wurde die Formel 1 geboren. Mittlerweile liegen 72 Saisons hinter dem traumatischen Wettbewerb, aber nur zwanzig der Motorenlieferanten verschiedener Marken konnten zumindest einen Grand Prix gewinnen.

Die Liste der erfolgreichsten Formel-1-Hersteller

FordCosworth

Mitte der 1960er Jahre wartete ein neuer Anwärter in den Startlöchern, der seinen Platz im Rennsport besiegeln würde: Cosworth. Der Firmenname war eine Kombination aus den Ingenieuren Mike Costin und Keith Duckworth, die beide bei Lotus zusammenarbeiteten und einen gemeinsamen Hintergrund in der Luftfahrt hatten. Ihre berühmteste Kreation, der DFV 3,0-Liter-V8-Motor, bildete 1967 in Kombination mit dem Lotus 49 und Jim Clark einen Teil einer legendären Motorrennkombination. Cosworths DFV-Motor dominierte die Formel 1 mehr als ein Jahrzehnt lang und war auch in Le Mans und bei IndyCar erfolgreich. Von Lotus initiiert und von Ford finanziert, wird er deshalb vielfach als Ford DFV oder Ford Cosworth DFV bezeichnet. Ford Cosworths dominierte bis 1983, als er 155 GPs gewann. Mit der Ankunft an Turbomotoren in die Kategorie begann ein geringer Rückfall. Als jedoch Saugmotoren in die Kategorie zurückkehrten, entwickelte Ford einen V8-Motor, der Anfang der 1990er-Jahre vom Champion Michael Schumacher siegreich gefahren wurde.

Ferrari

Enzo Ferrari, dessen Ehrgeiz es war, die besten Rennwagen der Welt zu bauen, gründete 1939 sein eigenes Unternehmen, nachdem Scuderia Ferrari ein Jahrzehnt zuvor mit Alfa Romeo dominiert hatte. Um sein Rennprogramm zu finanzieren, war Enzo gezwungen, Straßenautos zu bauen. Gelohnt hat es sich eindeutig, denn in der Welt der Formel 1 wurde Scuderia Ferrari in den fünfziger Jahren zu einer ernstzunehmenden Größe und entwickelte sich kontinuierlich zum erfolgreichsten Team in der Geschichte des Wettbewerbs. Einer der größten Gründe für diesen Erfolg war die Konstruktionsabteilung, in der einige der epischsten Rennmotoren geboren wurden. Vielleicht hatte Ferrari einige Ausfallzeiten, aber unabhängig davon zieht die Marke alle Augen in der Startaufstellung auf sich, sowohl bei den legendären  Fahrern als auch bei den Fans. Juan Manuel Fangio, Niki Lauda, ​​​​Alain Prost, Michael Schumacher und Sebastian Vettel sind einige der großen Namen, die mit  Ferrari in die Geschichte eingezogen sind.

Mercedes-Benz

1954 debütierte Mercedes-Benz als Teameigner und als Motorenhersteller in der Formel 1. Teams der Marke Mercedes werden oft mit dem Spitznamen „Silberpfeile“ bezeichnet. Vor dem Zweiten Weltkrieg nimmt Mercedes-Benz an der Europameisterschaft teil und gewinnt drei Titel. Nach dem Gewinn ihres ersten Rennens beim Großen Preis von Frankreich 1954 und 1955. Trotz des Gewinns von zwei Fahrermeisterschaften, zog sich Mercedes-Benz als Reaktion auf das Le-Mans-Desaster 1955 aus dem Rennsport zurück. Mercedes kehrte 1994 als Motorenhersteller in Zusammenarbeit mit Ilmor, einem unabhängigen britischen Hochleistungs-Autosport-Engineering-Unternehmen, das seine Motoren entwickelte, in die Formel 1 zurück. Das Unternehmen gewann einen Konstrukteurs-Titel und drei Fahrertitel in einer Werkspartnerschaft mit McLaren, die bis 2009 andauerte. Im Jahr 2010 kaufte das Unternehmen das Brawn GP-Team und benannte es in Mercedes um. Seit einer großen Regeländerung im Jahr 2014, die den Einsatz von Turboladern und Hybrid-Elektromotoren erforderte, hat sich Mercedes zu einem der erfolgreichsten Teams in der Geschichte der Formel 1 entwickelt und von 2014 bis 2020 sieben aufeinanderfolgende Fahrertitel und acht aufeinanderfolgende Konstrukteurs-Titel gewonnen. Der Hersteller steht auf Platz zwei der Formel-1-Geschichte.

Was ist beim nächsten Grand Prix zu erwarten?

Nach zweiwöchiger Pause steht nun der Grand Prix von Großbritannien an. Nach Silverstone wollen Russell und Hamilton in Kanada zeigen, dass Mercedes es immer noch mit Red Bull aufnehmen kann. Macht Max Verstappen das Rennen? Die Chancen stehen auf jeden Fall gut. Die große Anzahl der Sportwetten Anbieter bietet ein spannendes Wettprogramm und sensationelle Wettquoten. Die meisten Buchmacher haben als Favoriten Max und Charles Le Clerc erwartet, da er aus der schwierigen Phase zurückkommt und erneut um das Podium kämpfen wird.

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