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Alle Neune: Sommerreifen im Härtetest

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mid Groß-Gerau - Obwohl es den Null-Fehler-Pneu in diesem Test noch nicht gibt, so liegen doch alle Reifen in der Bewertung auf hohem Niveau eng beieinander. GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH

Wenn Ostern vor der Tür steht, steht auch der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen an. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat gemeinsam mit dem ACE Auto Club Europa und dem österreichischen Partner ARBÖ den Sommerreifentest 2021 vorgenommen.


Wenn Ostern vor der Tür steht, steht auch der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen an. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat gemeinsam mit dem ACE Auto Club Europa und dem österreichischen Partner ARBÖ den Sommerreifentest 2021 vorgenommen.

Verglichen wurden insgesamt neun Sommerreifen des Formats 225/45 R 17 mit dem VW Golf der achten Generation als Testfahrzeug. Diese Reifengröße ist passend für viele Kompakt- und Mittelklasse-Pkw wie Audi A3 und A4, BMW 1er, 2er, 3er, Honda Civic, Mercedes A-, B- und C-Klasse, Opel Astra und Zafira, Peugeot 308, Seat Leon, Skoda Octavia, Toyota Corolla und einige weitere Modelle.

Die getesteten Reifen waren: BF Goodrich Advantage, Continental Premium Contact 6, Falken Azenis FK510, Goodyear EfficientGrip Performance 2, Laufenn S Fit EQ+, Maxxis Premitra 5, Michelin Primacy 4, Nexen N'fera Sport SU2 und Nokian Wetproof.

Testsieger und zugleich zweitgünstigster Reifen des Vergleichs ist der Nexen N'fera Sport SU2. Dicht gefolgt vom Nokian Wetprooof, der mit einem Preis von unter 100 Euro pro Reifen ebenfalls zu den preiswerteren Pneus im Test zählt. Platz drei teilen sich der Maxxis Premitra 5 und der Falken Azenis FK510.

Von allen getesteten Sommerreifen erreichen fünf die Auszeichnung "sehr empfehlenswert". Auch die im Test schlechter platzierten Pneus von Continental, Laufenn (beide 146), BF Goodrich (144) und Goodyear (143) erreichten noch die Bewertung "empfehlenswert". Obwohl es den Null-Fehler-Reifen in diesem Test noch nicht gibt, liegen doch alle Kandidaten in der Bewertung auf hohem Niveau eng beieinander.

Preislich bewegen sich alle getesteten Pneus zwischen 77 und 114 Euro je Stück. Der Michelin ist der teuerste Sommerreifen im Vergleich, Maxxis und Laufenn sind die günstigsten. Im preislichen Mittelfeld rangieren Nexen (83 Euro), Nokian (92 Euro) und der Falken (93 Euro), gefolgt vom BF Goodrich (96 Euro). Die restlichen Reifen liegen über der Marke von 100 Euro.

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