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NRW kämpft mit 76 Millionen gegen den Stau

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  • 14. Juli 2017, 15:19 Uhr
  • Rudolf Huber
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mid Groß-Gerau - Mit technischen Maßnahmen will das Bundesland NRW den Stau auf den Autobahnen minimieren. TÜV Rheinland

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen investiert in den nächsten Jahren 76 Millionen Euro in neue Telematik- und Zufluss Regelungsanlagen sowie in die technischen Vorrichtungen für temporäre Standstreifenfreigaben. Verkehrsminister Hendrik Wüst will dadurch 'die vorhandene Straßeninfrastruktur so effizient wie möglich nutzen und bei den nötigen Ausbaumaßnahmen den Verkehrsfluss so wenig wie möglich stören'.

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Das Bundesland Nordrhein-Westfalen investiert in den nächsten Jahren 76 Millionen Euro in neue Telematik- und Zufluss Regelungsanlagen sowie in die technischen Vorrichtungen für temporäre Standstreifenfreigaben. Verkehrsminister Hendrik Wüst will dadurch "die vorhandene Straßeninfrastruktur so effizient wie möglich nutzen und bei den nötigen Ausbaumaßnahmen den Verkehrsfluss so wenig wie möglich stören".

Bisher sind in NRW bereits auf rund 540 Autobahn-Kilometern Anlagen zur Verkehrsbeeinflussung installiert. Jetzt kommen 135 weitere Kilometer dazu. Sie geben - je nach Verkehrssituation - die Geschwindigkeiten vor und warnen vor Staus, schlechtem Wetter und Baustellen. Die zwei größten Projekte sind der Neubau von Anlagen auf der A3 zwischen Leverkusen, Hilden und Breitscheid und auf der A565 bei Bornheim. Zur Information über Umleitungen im Fall von Unfällen, Baustellen oder größeren Staus werden weitere 58 dynamische Wegweiser mit integrierter Stauinformation an Autobahnkreuzen aufgestellt. Mit ihrer Hilfe können die Autofahrer bei Bedarf noch rechtzeitig eine alternative Route einschlagen.

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