Auto

PSA und Toyota: Rückruf für Transporter-Trio und Kompaktmodelle

  • In RÜCKRUFE
  • 17. August 2017, 12:43 Uhr
  • Thomas Schneider
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mid Groß-Gerau - PSA und Toyota rufen Kleintransporter wegen eines unzureichend befestigten Klima-Kompressors in die Werkstatt. PSA

Wegen unzureichend befestigten Bauteilen führt PSA aktuell gleich drei Rückrufe durch. Bei den Kleintransportern Jumpy/Spacetourer und Peugeot Expert/Traveller sowie dem Schwestermodell Toyota Proace/Proace Verso kann sich der Klima-Kompressor lösen, beim Citroen C4 Cactus die Frontstoßstange, und beim Peugeot 308 besteht die Gefahr, dass die Verschraubung der Querlenker bricht.

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Wegen unzureichend befestigten Bauteilen führt PSA aktuell gleich drei Rückrufe durch. Die Aktionen sind bereits angelaufen und die Halter wurden benachrichtigt, wer bislang noch keine Post bekommen hat, kann also aufatmen. Doch bislang sind noch bei weitem nicht alle Halter der Aufforderung, mit der Fachwerkstatt einen Termin zu vereinbaren, nachgekommen.

Bei den Kleintransportern Jumpy/Spacetourer und Peugeot Expert/Traveller sowie dem Schwestermodell Toyota Proace/Proace Verso kann laut der Fachzeitschrift "kfz-betrieb" die Halterung des Klima-Kompressors brechen und auf dieser aus dem Motorraum fallen. Die verbleibenden 303 in Deutschland betroffenen Fahrzeuge stammen bei Citroen aus dem Bauzeitraum 20. Januar 2016 bis 3. März 2017, die 228 ausstehenden Autos bei Peugeot aus der Produktion von 6. Januar 2016 bis 4. März 2017 und bei Toyota aus der Produktion von 3. März 2016 bis 25. März 2017. Die Werkstätten überprüfen die Halterung tauschen sie wenn nötig aus.

Rückruf Nummer zwei läuft seit Ende Mai und betrifft den Citroen C4 Cactus. Hier müssen bundesweit noch 139 Fahrzeuge auf den Prüfstand, die zwischen Januar und November 2016 gebaut worden sind, weil möglicherweise die Verklebung der Frontstoßstange fehlerhaft ist.

Beim Peugeot 308 liegt das Problem in einer "fehlerhaften Verschraubung an den Querlenkern der Vorderachse", zitiert die Zeitschrift einen Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts. In der Folge könnten die Schrauben brechen, was zu einem unsicheren Fahrverhalten des Fahrzeugs führe. Die Aktion sieht einen Tausch der Schrauben vor, läuft bereits seit Anfang Juli 2017 und betrifft Fahrzeuge aus der Produktion von Dezember 2014 und Januar 2015. 488 Fahrzeuge stehen hier noch aus.

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