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Autobranche muss Wandel aktiv planen

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  • 13. April 2018, 11:58 Uhr
  • Mirko Stepan
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mid Groß-Gerau - Die Autobranche muss umdenken und sich im Bereich Forschung und Entwicklung effizienter und kostenintensiver um die E-Mobilität kümmern. Daimler

Die Autobranche muss sich für das Zeitalter von Elektromobilität und Digitalisierung neu aufstellen. Bis 2020 müssen Hersteller und Zulieferer rund ein Drittel des Forschungs- und Entwicklungsbudgets für neue Technologien investieren. Das ist die Einschätzung der internationalen Managementberatung Bain & Company.

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Die Autobranche muss sich für das Zeitalter von Elektromobilität und Digitalisierung neu aufstellen. Bis 2020 müssen Hersteller und Zulieferer rund ein Drittel des Forschungs- und Entwicklungsbudgets für neue Technologien investieren. Das ist die Einschätzung der internationalen Managementberatung Bain & Company.

"Produktqualität und Markenreputation allein reichen in der Automobilindustrie nicht mehr aus, um sich vom Wettbewerb abzuheben", erklärt Bain-Partner Ralf Kalmbach. "Wollen die Unternehmen die strategischen und technologischen Innovationen bewältigen, die für diese Transformation erforderlich sind, müssen sie einen erheblichen Teil ihrer Forschungs- und Entwicklungsbudgets neu disponieren."

Die Autobranche müsse bei der Entwicklung neuer Technologien zielorientierter vorgehen, notfalls Entwicklungsbereiche auch auslagern oder Know-how zukaufen. Die Möglichkeiten, Entwicklung effizient zu gestalten, würden bisher nicht konsequent genutzt. Es müsste klarer definiert werden, welche Leistungen wann zu erbringen sind und von wem. Dabei sollten nur die Innovationen im eigenen Haus verbleiben, mit denen sich das Unternehmen vom Wettbewerb abheben kann , heißt es in einer Mitteilung des Beratungsunternehmens.

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