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Audi A6 - Immer mit Mild-Hybrid

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  • 18. Mai 2018, 10:24 Uhr
  • Michael Specht/SP-X
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Mit dem neuen A6 ist Audi zweifellos die eleganteste Limousine im Business-Segment gelungen Foto: Audi

Audi hat den A6 optisch vorsichtig verändert, technisch haben die Ingolstädter ihr Businessklasse-Flaggschiff aber mächtig aufpoliert.

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Mit dem neuen A6 ist Audi die eleganteste Limousine im Business-Segment gelungen. Mit hochwertigem und aufgeräumtem Innenraum, fortschrittlichsten Assistenzsystemen und serienmäßigem Mild-Hybrid-System wollen die Ingolstädter auch in anderen Disziplinen Führungsqualitäten zeigen. Ein Plug-in-Hybrid lässt hingegen noch auf sich warten. Zum Marktstart im Juni ist die günstigste bestellbare Variante der 3,0-Liter-Sechszylinder-Diesel mit 210 kW/286 PS für 58.050 Euro. Alternativ ist das vorläufige Topmodell 55 TFSI (250 kW/340 PS, 59.850 Euro) erhältlich.

Den 3.0 TDI können Kunden künftig auch mit 170 kW/231 PS bestellen, Vierzylinder-Benziner folgen später im Jahr. Alle V6-Motoren arbeiten als Mild-Hybrid mit 48-Volt-Teilbordnetz. Hierzu steckt eine Zwölf-kWh-Batterie in der Reserveradmulde. Die 48-Volt-Technik erlaubt ,,Segeln" zwischen 55 und 160 km/h sowie Start-Stopp zwischen sieben und 22 km/h. Alle Vierzylinder haben ebenfalls ein Mild-Hybrid-System an Bord, allerdings in Form einer kostengünstigeren 12-Volt-Variante.

Für viele Dienst- und Firmenwagen-Aspiranten dürfte gewiss der A6 40 TDI mit dem Zweiliter-TDI-Diesel auf der Agenda stehen. Der Vierzylinder mit 150 kW/204 PS wurde in großen Teilen neu entwickelt, überzeugt durch gute Elastizität, frühes Ansprechen und ruhigen Lauf. Auf Strecke entpuppt sich der A6 erwartungsgemäß als angenehm leise Reiselimousine. Optional gibt es erstmals in der Business-Class eine Allradlenkung. Sie verbessert die Handlichkeit zusätzlich und reduziert den Wendekreis um mehr als einen Meter.

Wer den Blick ein wenig länger über die Karosserie des neuen A6 wandern lässt, erkennt markante Unterschiede zum Vorgänger. So zum Beispiel die stark profilierten Kotflügelkanten oberhalb der Radhäuser, intern ,,Quattro-Backen" genannt. Gleichzeitig lassen die breiten Kotflügel die Karosserie in den Türflanken schmaler werden. In Verbindung mit der coupéähnlichen Silhouette und den großen 21-Zoll-Rädern sorgt dies fast schon automatisch für einen athletischen Auftritt.

Im Innenraum sind Knöpfe und Schalter auf ein Minimum reduziert, es dominieren große Black Panels, oben 10,1 Zoll, unten 8,6 Zoll groß. Der untere dient dabei gleichzeitig als Texteingabe-Feld. Alles ist logisch über Kachel-Design aufgebaut, glänzt durch eine brillante Auflösung sowie schnelle Darstellung und lässt sich fast so intuitiv bedienen wie ein Smartphone. Hinzu kommt der von Audi gewohnt hohe Qualitätsanspruch. Materialien und Verarbeitung markieren das Top-Level im Segment. Der Kofferraum bleibt mit 530 Litern Stauvolumen unverändert groß.

Mit bis zu 38 elektronischen Helfern kann der A6 ausgestattet werden. Wie A8 und A7 ist der A6 beim teilautonomen Fahren Level-3-fähig. Stets an Bord sind eine festverbaute SIM-Karte auf LTE-Advanced-Basis und die Möglichkeit der Car-to-X sowie Car-to-Car-Kommunikation. Neu ist ein sogenannter Engstellen-Assistent, der helfen soll, entspannter durch Baustellen auf der Autobahn zu kommen.

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