Tankstellen

Aral-Chef: So wird die Tankstelle der Zukunft

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  • 15. Mai 2019, 11:06 Uhr
  • Lars Wallerang
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mid Groß-Gerau - Aral-Chef Patrick Wendeler im Gespräch mit Porsche-Consulting. Porsche

Porsche bittet Aral zum Gespräch. Und Aral-Chef Patrick Wendeler erklärt sein Konzept zur Tankstelle der Zukunft.

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Porsche bittet Aral zum Gespräch. Und Aral-Chef Patrick Wendeler erklärt sein Konzept zur Tankstelle der Zukunft. Die Aral AG, mit 2.400 Stationen Deutschlands größter Tankstellenbetreiber, arbeitet schon seit geraumer Zeit an neuen Stations-Modellen.

Fahrzeuge mit Elektroantrieb sollen dort künftig genauso schnell aufgeladen werden wie heute ein Tankvorgang bei Autos mit Verbrennungsmotor dauert - also im Durchschnitt nur fünf bis sechs Minuten, sagt Wendeler im Gespräch mit der Managementberatung Porsche Consulting.

"Wir müssen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen", so der Aral-Chef. Er könne sich viele neue Services an seinen Stationen vorstellen. Wendeler will die Tankstellen, die überwiegend an wichtigen Verkehrsachsen liegen, zu Verkehrsdrehscheiben der Zukunft ausbauen - mit Start- und Landeplätzen für elektrisch betriebene Lufttaxis, kleinen Konferenzräumen für kurze Besprechungen von reisenden Geschäftsleuten und einem stark erweiterten Shopping- und Gastronomie-Angebot rund um die Uhr. Günstiger soll das Einkaufen dort allerdings nicht werden, kündigt Wendeler an. Die Nahversorgung, oft zu jeder Tages- und Nachtzeit, sei ein Service, den Kunden auch angemessen bezahlen müssten.

"Unsere Tankstellen können viele Lösungen für eine sich ändernde Mobilität bringen", sagt Wendeler und rechnet mit zusätzlichen Kundengruppen, die an seinen Stationen Pause machen. Autonomes Fahren würde dazu führen, dass Menschen wesentlich längere Strecken im Auto zurücklegten und auch ältere Menschen sich ausgedehntere Touren zutrauen würden. Beides würde dann für die Tankstellen zu einem zusätzlichen Shop-Geschäft führen.

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