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Morgan: Abschied vom Leiterrahmen - Der Morgan danach

  • In AUTO
  • 11. Dezember 2019, 11:21 Uhr
  • Mario Hommen/SP-X
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Alt versus neu: Im Hintergrund der klassische Leiterrahmen, vorne die Alu-Plattform CX-Generation Foto: Morgan

Im Frühjahr 2019 hat Morgan sein erstes Modell auf einer modernen Alu-Plattform vorgestellt. Diese wird kommendes Jahr endgültig das Ende der langen Leiterrahmen-Ära einläuten.

Die britische Sportwagenmarke Morgan hat angekündigt, ab dem kommenden Jahr keine Fahrzeuge mehr mit Leiterrahmen zu bauen. Damit endet in den ehrwürdigen Backsteingebäuden in Malvern Link eine 83 Jahre währende Ära, die mit dem ersten vierrädrigen Modell 4/4 begann, das ab 1936 in Serie gebaut wurde.

Bereits im Frühjahr 2019 haben die Briten mit dem neuen Plus Six auch die neue Leichtbauplattform CX-Generation vorgestellt. Die Alukonstruktion bietet unter anderem in Hinblick auf den Alltagsnutzen bessere Voraussetzungen wie etwa mehr Steifigkeit, mehr Beinfreiheit und mehr Platz für Gepäck. Außerdem vereinfacht der neue Unterbau die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben. Trotz der modernen Konstruktion präsentiert sich der Plus Six äußerlich wie ein Morgan der 1930er-Jahre.

Seit der Präsentation des Plus Six wurden bei Morgan noch die Modelle 4/4, Roadster und Plus 4 weiterhin auf der alten Unterkonstruktion gebaut. Im Frühjahr 2020 wollen die Briten auf dem Genfer Autosalon ein Nachfolgemodell auf CX-Plattform vorstellen. Allerdings werden noch keine Details zum Fahrzeug sowie zu Modellnamen, Marktstart oder Preis genannt. Es dürfte sich um ein Modell im klassischer Morgan-Look handeln, das unterhalb vom Plus Six positioniert wird und entsprechend von einem aufgeladenen Vierzylinder-Benziner angetrieben wird.

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