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Fahrradfahren in der Corona-Krise - Trotz oder weil

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  • 24. März 2020, 15:10 Uhr
  • Mario Hommen/SP-X
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Auch in der Corona-Krise kann Radfahren viele Vorteile bieten Foto: SP-X

Fahrradfahren in der Corona-Krise? Grundsätzlich bleibt das möglich. Wer sich aufs Rad statt in Öffis setzt, kann sogar das Ansteckungsrisiko mindern.

Trotz gewisser Einschränkungen der Bewegungsfreiheit bleibt das Radfahren in Deutschland weiter erlaubt. Für den Arbeitsweg, für Besuche bei Arzt, Apotheken, Kinder oder Lebenspartner, für Einkäufe oder für individuelle sportliche Betätigungen darf man Haus oder Wohnung verlassen.Wer für diese Wege auf das Fahrrad statt etwa auf öffentliche Verkehrsmittel setzt, verringert sein Ansteckungsrisiko. Vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt man anderen Menschen vergleichsweise nahe, zudem können dort an Türöffnern oder Haltestangen Keime lauern. Auf dem Fahrrad hat man hingegen meist größeren Abstand zu anderen. Zugleich verringert sich auf dem Fahrrad für Corona-Infizierte Personen das Risiko, andere anzustecken.Grundsätzlich können sich Fahrten mit dem Fahrrad auch positiv auf die Psyche auswirken. Wer aufgrund verringerter sozialer Kontakte bereits unter einer Stimmungseintrübung leidet, kann mit einer erfrischenden Radtour dem Lagerkoller entgegenwirken.Auch der körperlichen Fitness ist das Radfahren zuträglich. Wer seinen Kreislauf in Bewegung hält und damit stärkt, betreibt grundsätzlich gesundheitliche Vorsorge. Wer aufgrund der derzeitigen Einschränkungen auf seine sonst üblichen Sportrationen verzichtet, kann diese Lücken mit Radfahren kompensieren.Auch mittel- und langfristig gesehen kann Radfahren eine gute Corona-Vorsorge sein, denn sportliche Tätigkeiten stärken das Herz-Kreislaufsystem und Lungen. Besonders gefährlich wird die Corona-Infektion für Personen, die Probleme mit Herz und Lunge haben.

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