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Corona-Lockdown - Weniger Fahrten - auch zur Werkstatt

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  • 28. Mai 2020, 07:08 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Viele Deutsche haben Autoreparaturen zuletzt aufgeschoben Foto: SP-X

In Corona-Zeiten bleibt das Auto häufiger stehen. Auch den Weg zur Werkstatt sparen sich viele Halter - aus unterschiedlichen Gründen. 

SP-X/Maintal. Die Deutschen haben ihr Auto wegen der Corona-Krise im April deutlich weniger bewegt. Die Kilometerfahrleistung hat insgesamt um 25 Prozent abgenommen, wie eine Umfrage des Marktbeobachters DAT ergibt. Nur 35 Prozent der Befragten gaben an, eine identische Anzahl an Kilometern zurückgelegt zu haben. Bei 56 Prozent waren es deutlich weniger als üblich. Auf Bus und Bahnist allerdings kaum jemand umgestiegen. Im Gegenteil: 77 Prozent der Befragten gaben an, den ÖPNV nicht genutzt zu haben und dies auch künftig nicht vorzuhaben. 

Auch beim Werkstattbesuch waren die Deutschen zurückhaltend. Knapp jeder Vierte hat wegen Corona eine anstehende Reparatur nicht wie geplant durchführen lassen. Bei gut 50 Prozent spielte die Angst vor einer Infektion dabei die Hauptrolle, rund 20 Prozent verzichteten, weil sie ihr Fahrzeug kaum noch genutzt haben. Die übrigen Werkstattbesuche wurden aus finanziellen Gründen abgesagt. 

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