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Reisekrankheit im Roboterauto - Software gegen Erbrechen

  • In AUTO
  • 6. August 2020, 08:44 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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JLR forscht an der Bekämpfung der Reisekrankheit Foto: Jaguar Land Rover

Wem schon heute beim Lesen im Auto übel wird, muss auch im Roboterauto der Zukunft während der Fahrt vor allem aus dem Fenster schauen. Jaguar Land Rover kämpft gegen die Reisekrankheit. 

Vorausschauendes Fahrverhalten soll in künftigen Roboterautos von Jaguar Land Rover Reiseübelkeit bei den Insassen verhindern. Die Briten arbeiten an einer intelligenten Software, die heftiges Bremsen, Lenken und Beschleunigen nach Möglichkeit vermeidet. Der Algorithmus soll die das Unwohlsein auslösenden Faktoren um bis zu 60 Prozent reduzieren. Für die Software hat der Automobilhersteller Daten aus 32.000 Testkilometern ausgewertet.   

Zwischen 6 und 12 Prozent der Nutzer vollautomatisierter Autos werden gelegentlich oder regelmäßig an Reiseübelkeit leiden, hat bereits 2015 eine Studie der Universität von Michigan ergeben. Sie wären gezwungen auf Tätigkeiten wie Lesen, Schreiben, Filmeschauen oder Videospielen zu verzichten. Stattdessen müssten sie sich die Zeit anders vertrieben, zum Beispiel mit aus dem Fensterschauen, Telefonieren oder Schlafen. Neben Jaguar Land Rover arbeiten daher auch andere Hersteller und Zulieferer an Lösungen für das Wohlfühl-Problem im autonomen Auto.

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