Motorrad

Wie wählt man den richtigen Motorradhelm?

  • In MOTORRAD
  • 26. November 2020
  • Redaktion
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@ schauhi (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Man kann viel über die Vorteile und die Notwendigkeit eines Motorradhelms sprechen. Es ist sehr wichtig, den richtigen Motorradhelm zu wählen, der die Sicherheit und gute Sicht für den Motorradfahrer fördert.

Ein Motorradhelm ist eine sehr individuelle Sache, daher ist die Herangehensweise an seine Wahl individuell. Zunächst sollte man verstehen, welche Kriterien wichtiger sind:

- Kosten
- Schutzlevel
- Gewicht
- Bequemlichkeit
- Formfaktor
- Helmtyp

Natürlich sind alle Kriterien wichtig, aber die Reihenfolge ist für jeden Motorradfahrer unterschiedlich.

Welchen Motorradhelm soll ich wählen?

Es spielt keine Rolle, ob man ein erfahrener Fahrer oder ein Anfänger ist, Sicherheit muss an erster Stelle stehen. Unerwartete Situationen können auf jeden auf der Straße warten. Die sichersten in jeder Hinsicht sind Integralhelme.

Wenn Sie es gewohnt sind, Sicherheit und Komfort zu kombinieren, ist einer von Klapphelmen auf Helmexpress eine ausgezeichnete Wahl.
Wenn Sie planen, an einer Motocross- oder Old-School-Fahrzeugshow teilzunehmen, können Sie natürlich auch andere Optionen in Betracht ziehen.

Kosten als Kriterium für die Auswahl eines Helms

Natürlich ist ein hochwertiger Helm ein sehr wertvolles Element der Motorradausrüstung, aber seine Kosten hängen nicht nur von seinen Schutzeigenschaften ab. Der endgültige Preis wird von Materialien, Technologie, Markenbekanntheit und sogar Design beeinflusst. Manchmal kann ein günstiger Motorradhelm auch gute Schutzeigenschaften haben.

Helmtypen und Schutzstufen

Das Schutzniveau hängt direkt vom Formfaktor ab. Im Folgenden sind die Haupttypen von Motorradhelmen und ihre Auswirkungen auf die Schutzeigenschaften aufgeführt.

Integralhelme

Integralhelme sind bei weitem die sicherste Form des Helms für den Schutz vor Motorradunfällen. Das Kopfbedeckungsdesign mit festem Kinnabschnitt und Vollvisier macht ihn auch zu einem der beliebtesten Helme überhaupt.

Diese Motorradhelme sind vollständig geschlossen, mit Kopf- und Kinnschutz und einem vollständig abdeckbaren Visier - ein guter Grund, sie als Integralhelme zu bezeichnen. Im Falle eines Aufpralls verformt sich die Außenschale und schützt auch das Kinn - der offensichtlichste Unterschied, insbesondere zu den offenen Jet- oder Enduro-Helmen.

Klapphelme

Der hochklappbare Kinnabschnitt beim Klapphelm bietet den Vorteil während eines kurzen Stopps, da man den Helm nicht abnehmen muss. Diese Art von Helm ist auch für Brillenträger nützlich, da sie viel einfacher zu entfernen oder aufzusetzen sind und im Falle eines Unfalls der gesamte Helm leicht vom Kopf entfernt werden kann. Die Klapphelme der aktuellen Generation sind auch nicht mehr so ​​sperrig und schwer wie früher, und in Bezug auf die Schutzfunktion sind viele von ihnen mit Integralhelme auf dem gleichen Niveau, vorausgesetzt, das Modell mit einem harten Kinn wird ausgewählt.

Geräusche von außen sind unter einem Klapphelm normalerweise lauter als unter einem Integralhelm, was besonders für Tourenfahrer interessant ist: Nicht umsonst wird die Akustik des Helms aus Sicherheitsgründen auch von Fachverbänden bewertet. Wer lange mit einem Klapphelm unterwegs ist, sollte beim Kauf eines Helms genau hinschauen. Ein falsch sitzender Helm kann störend sein und die Sicherheit erheblich beeinträchtigen.

Jethelme

Jethelme sind Helme ohne festes Kinnstück - daher bieten sie weniger Schutz als Klapp- und Integralhelme. Diese alten Helme wiederum sind bei Nostalgikern und Rollerfahrern sehr gefragt, die Wert auf Fahrkomfort legen.

Im Allgemeinen ist ein geringeres Gewicht als Komfortfaktor beim Tragen eines Motorradhelms nur ein willkommener Aspekt. In der Regel bieten Jethelme ohne Kinnstück auch mit einem Zertifizierungszeichen im Falle eines Unfalls keinen ausreichenden Gesichts- und Kinnschutz.

Cross- und Endurohelme

Wer oft durch das Unterholz fährt, braucht etwas Sportlicheres: Cross-Helme sind besonders leicht für den sportlichen Einsatz und besser belüftet als herkömmliche Motorradhelme. Ihr Kinnbereich hat große Belüftungsöffnungen mit einem charakteristischen großen Abstand zum Kinn des Fahrers. Sie sind auch mit einer Sonnenblende ausgestattet - schließlich riskiert ein Crossfahrer keine wichtigen Hundertstelsekunden in einem Rennen, nur weil die Sonne ihn blendet. Da diese Helme jedoch kein Visier haben, tragen Enduro-Fahrer auch eine Schutzbrille. Cross- oder Enduro-Helme mit Visier sind eine Ausnahme - und werden oft als Hybridhelme bezeichnet.

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