Reifen

Pirelli ist Serienausstatter in WM-Klassen Moto2 und Moto3

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mid Groß-Gerau - In der Moto2 konnte sich Alonso Lopez als schnellster Fahrer durchsetzen. Pirelli

Motorradfreunde aufgepasst: Nach der Saison ist vor der Saison. Direkt im Anschluss an die Finalläufe in Valencia, Spanien, starten die Motorrad-WM-Klassen auf dem Circuit Ricardo Tormo in die Testsaison.


Motorradfreunde aufgepasst: Nach der Saison ist vor der Saison. Direkt im Anschluss an die Finalläufe in Valencia, Spanien, starten die Motorrad-WM-Klassen auf dem Circuit Ricardo Tormo in die Testsaison.

Für Teams und Fahrer der Moto2 und Moto3 markierten die Proberunden nach dem letzten Grand Prix der Saison auch eine veritable Premiere, denn erstmals konnten die Pirelli Reifen unter Wettbewerbsbedingungen getestet werden, deren Einsatz als Einheitsreifen bei den Rennen der Saison 2024 bevorsteht.

Nach den bereits vielversprechenden Ergebnissen bei ersten privaten Tests in Barcelona überzeugten die Produkte des italienischen Sportreifen-Spezialisten in Valencia auf ganzer Linie. Oder anders gesagt: Nach den hervorragenden Rundenzeiten ist in den "kleinen" Klassen der MotoGP in 2024 ein deutlicher Performance-Sprung zu erwarten.

Wichtig zu wissen: Bei den Reifen für die Moto2 und Moto3 - sowohl bei den Tests als auch nächste Saison in den Rennen - handelt es sich nicht um spezielle Prototyp-Reifen, sondern um Standardprodukte von Pirelli. Die in der WM eingesetzten Reifen sind im Handel für jeden Motorradfahrer erhältlich.

Die Tests verliefen so gut, dass die schnellsten Fahrer bereits neue Rundenrekorde in ihren Klassen aufstellen konnten. In der Moto2 konnte sich Alonso Lopez (Beta Tools SpeedUp - Boscoscuro) als schnellster Fahrer durchsetzen. Er verbesserte den Rekord direkt um zwei Zehntel auf eine Rundenzeit von 1:33,061 Minuten. Daniel Holgado (Red Bull KTM Tech3) sicherte sich in der Moto3 mit 1:37,300 Minuten den Rundenrekord. Er überbot die vorangegangene Bestmarke gleich um eine ganze Sekunde.

Der enge Kurs in Valencia mit vielen, langgezogenen Kurven und die große Menge an Testfahrern brachte auch eine Menge neuer Daten und Erkenntnisse für das Technikerteam von Pirelli. Damit können diese die Reifenleistung noch einmal genau überprüfen und deren Performance weiter verbessern.

Vor dem ersten Grand Prix 2024 in Katar haben die Teams die Möglichkeit, bei weiteren offiziellen Tests im spanischen Jerez de la Frontera vom 28. Februar bis 1. März die Reifen erneut zu testen. So können die Teams anschließend bestmöglich vorbereitet mit Pirelli in die Rennen der Moto2 und Moto3 WM-Klassen starten.

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