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Skoda Octavia: Der läuft auch noch länger

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Skoda Octavia Limousine. Foto: Autoren-Union Mobilität/Skoda

Er ist mit weitem Abstand der Bestseller im Skoda-Modellprogramm. 1996 als kostengünstige Kompakt-Limousine gestartet, hat sich der tschechische VW-Technik-Klon, vor allem nach Einführung des populären Kombimodells, mit über 7,1 Millionen Exemplaren auch innerhalb des Konzerns zur eigenständigen Größe entwickelt. Für die aktuell vierte Generation stand nun eine Modellauffrischung an, die vor allem neue Einstiegsmotorisierungen und digitale Updates brachte. Und es wird angesichts des drohenden Verbrenner-Aus wohl nicht die letzte gewesen sein.

Äußerlich sind die Veränderungen subtil, aber unter der Haube hat sich einiges getan. Das Auto wird digitaler, mit einem neuen Infotainment-System, das an VW erinnert, aber benutzerfreundlich und reaktionsschnell agiert. Dazu gesellen sich mehr USB-C-Anschlüsse und Over-the-Air-Updates. Der Innenraum bietet weiterhin viel Platz und praktische Extras, während die Skoda-App neue Zahlungsfunktionen wie Parken und Tanken ermöglicht.

Die Motorenpalette wird überarbeitet, mit der Einführung von 1,5-Liter-Vierzylindern sowie elektrifizierten Hybridversionen. Die Leistungsspanne reicht von 115 PS bis zu 265 PS für die sportlichen Modelle, die später folgen sollen. Die Dieselvarianten bleiben unverändert. Der neue 1,5 TSI-Benziner mit 115 PS zeigt sich als sparsamer und laufruhiger Motor. Trotzdem fehlt eine Plug-in-Hybridoption, was angesichts des hohen Anteils an Flottenkunden verwunderlich ist.

Dennoch scheint der Octavia gut für die nächsten Jahre gerüstet, die wegen der EU-Pläne zum Aus für Verbrennungsmotoren bis 2035 noch einige mehr als üblich werden könnten. Die Preise für den Octavia beginnen bei 30.730 Euro für die Limousine, plus 700 Euro Aufschlag für den Kombi. Die Mildhybrid-Versionen starten ab 33.330 Euro, während die Diesel bei 34.430 Euro beginnen. (aum/fw)

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