Umwelt & Eco

Ausstellung: 130 Jahre E-Mobilität - Die Evolutionsgeschichte von Stromfahrzeugen

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In der Ausstetllung "Unter Strom" im PS-Speicher in Einbeck werden ab dem 15. April viele historische E-Fahrzeuge gezeigt Foto: Kulturstiftung Kornhaus

,,Unter Strom' heißt eine neue Sonderausstellung im PS-Speicher in Einbeck, die mit 30 Exponaten die Evolutionsgeschichte der E-Mobilität dokumentiert.

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Elektromobilität klingt nach Zukunft und Fortschritt, doch historisch betrachtet sind E-Autos ein alter Hut. Einblicke in diese weit zurückreichende Entwicklung der strombetriebenen Mobilität gewährt ab dem 15. April die mit über 30 Exponaten angereicherte Sonderausstellung ,,Unter Strom" im Automuseum PS-Speicher in Einbeck.

Die Geburtsstunde des ältesten dort Speicher ausgestellten Elektrofahrzeugs liegt bereits 130 Jahre zurück: 1888 baute die Maschinenfabrik A. Flocken in Coburg den Flocken Elektrowagen. Es handelt sich dabei um einen 450 Kilogramm schweren, viersitzigen Kutschwagen mit hohen Rädern und einer 100 Kilogramm wiegenden Batterie. Als Symbol für den vorerst letzten mit Strom betriebenen, alltagstauglichen Pkw der automobilen Frühzeit zeigt die Ausstellung außerdem einen Detroit Electric aus dem Jahr 1915. Ab den 1920er-Jahren beschränkte sich die Elektromobilität eher auf Nutzfahrzeuge. Ein Hansa Lloyd Lastwagen aus dem Jahr 1923 und ein Brot-Lieferwagen der Wittler-Brotfabrik in Berlin dokumentieren auch diese Epoche. Einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Elektromobilität stellt der Sebring-Vanguard Citistar dar, der von 1974 bis 1977 in Florida gebaut wurde. Neben diesem ungewöhnlichen Exponat runden Elektro-Motorräder wie eine ,Johammer', Elektro-Roller, -Mofa oder -Mokick sowie E-Fahrräder und Pedelecs die Ausstellung historischer E-Fahrzeuge ab.

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