Elektromobilität

Auf dem Elektromotorrad zum Klimagipfel

  • In MOTORRAD
  • 3. November 2016, 17:30 Uhr
  • Ralf Loweg
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mid Groß-Gerau - Werben für ein prima Klima: Diese beiden Biker machen sich mit dem Elektromotorrad auf die 4.000 Kilometer lange Reise von Berlin zum UN-Klimagipfel nach Marrakesch in Marokko. WWF LichtBlick

Saubere Tour: Zwei Deutsche machen sich jetzt mit einem Elektromotorrad auf die 4.000 Kilometer lange Reise von Berlin nach Marrakesch. Warum gerade Marrakesch?


Saubere Tour: Zwei Deutsche machen sich jetzt mit einem Elektromotorrad auf die 4.000 Kilometer lange Reise von Berlin nach Marrakesch. Warum gerade Marrakesch? In der Stadt im Südwesten Marokkos findet vom 7. bis zum 18. November 2016 die UN-Weltklimakonferenz statt. Und der erste Klimagipfel ging seinerzeit 1995 in Berlin über die Bühne. Mit dieser Aktion wollen die Kooperationspartner WWF und LichtBlick auf den aktuellen Stand und die Erfolge der Energiewende aufmerksam machen. Also ein prima Klima auf zwei Rädern.

"Wir besuchen auf der Tour Energiewende-Projekte in Europa und Afrika und sprechen mit Menschen, die an einer sauberen Energiezukunft arbeiten. Damit zeigen wir: Die Energiewende ist mittlerweile überall auf dem Weg und für den Klimaschutz ein entscheidender Faktor", sagt Biker Jörn Ehlers, der die Tour für den WWF begleitet. Die Elektromobilität mit erneuerbaren Energien sei der Schlüssel für eine erfolgreiche Verkehrswende. "Und daher haben wir uns entschieden, die Tour mit einem E-Motorrad zu fahren um die aktuellen Möglichkeiten und Grenzen auszutesten", ergänzt Motorrad-Partner Frank Krippner von LichtBlick.

Zum Auftakt des Klimagipfels wird es das Biker-Duo nicht schaffen. Aber das ist auch nicht so schlimm, viel wichtiger ist die Botschaft, die das Duo mit dem Elektromotorrad transportiert. Von Berlin geht es in das energieautarke Dorf Feldheim in Brandenburg, das sich mit einem Windpark, Solaranlagen und einem Batteriespeicher unabhängig gemacht hat. In Frankreich macht das Team am Atomkraftwerk Fessenheim Station und fragt Einheimische, wie ihr Land künftig mit der Atomkraft umgehen wird. In Spanien geht es einerseits um den Erfolg der Windkraft, andererseits um eine geplante Gasförderung im Süden des Landes.

In Marokko schließlich schauen sich WWF und LichtBlick das Solarkraftwerk in Ouarzazate an, bevor sie voraussichtlich am 16. November bei der UN-Klimakonferenz in Marrakesch ankommen. Dort werden sie die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks treffen. Bleibt nur zu hoffen, dass dem Elektromotorrrad auf der langen und schwierigen Route nicht der Saft ausgeht.

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