Reisemobil

Carthago Chic C-Line - Nobel mit Stern

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Eine echte Modell-Neuheit ist der 7,50 Meter lange Carthago Chic C-Line T4.9 LE Foto: Carthago

Carthago beschränkt sich bei seinen Reisemobil-Neuheiten fürs Modelljahr 2023 auf viel Feinschliff und feiert als einzige Modellpremiere ein weiteres Nobelmobil auf Basis des Mercedes-Transporters. 

SP-X/Aulendorf. Mit fünf integrierten und zwei teilintegrierten Baureihen sieht sich das oberschwäbische Unternehmen Carthago als Hersteller von komfortablen und luxuriösen Reisemobilen bestens aufgestellt. Deshalb beschränken sich die Aulendorfer bei ihrer Neuheiten-Präsentation auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon (26. August bis 4. September) weitestgehend auf kosmetische Eingriffe: Bei der integrierten Einstiegsbaureihe C-Compactline (ab 102.400 Euro) etwa auf ein neues Möbeldekor in Edelkirsche mit Staufachfronten in Hochglanz-Elfenbein und am anderen Ende der Modellpalette, beim Liner-for-two (ab 165.000 Euro), auf ein neues Innenraum-Design.

Einzige echte Modell-Neuheit ist deshalb der 7,50 Meter lange Carthago Chic C-Line T4.9 LE. Er ergänzt die Teilintegrierten-Baureihe erstmals um eine Variante auf Basis des Sprinters mit Alko-Tiefrahmen. Damit bieten die Oberschwaben den Mercedes-Transporter in der fünften von sieben Baureihen als Alternative zu einem Fiat-Ducato- oder Iveco-Daily-Fahrgestell an. Serienmäßig an Bord ist der 2,2-Liter-Diesel mit 105 kW/143 PS.

Die geräumige Sitzgruppe setzt sich aus der L-Sitzbank, einer breiten Seitensitzbank und den beiden drehbaren Frontsesseln zusammen. Ein erhöhter Küchentresen trennt den Wohnbereich von der Winkelküche mit Design-Barschrank ab. Hinter einem Komfort-Raumbad mit Umkleidezimmer sind im Heck zwei Längseinzelbetten eingebaut, die sich zu einer wagenbreiten Liegefläche erweitern lassen. 

Damit unterscheidet sich die Innenarchitektur des C-Line-Mobils mit Stern nur unwesentlich von dem vergleichbaren Modell auf Ducato-Basis, ist allerdings 16 Zentimeter länger. Auf dem Bankkonto bemerkbar macht sich dafür die Differenz beim Preis. Die Mercedes-Ausführung kostet ab 115.800 Euro rund 8.000 Euro mehr als die Fiat-Version. 

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