Ratgeber

Pferdestärken statt Pferdekutsche – das Hochzeitsauto für die Trauung

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Image by Lee Rosario from Pixabay

Ohne einen starken Auftritt vor den Altar treten? Für Braut und Bräutigam oft ein No-Go. Daher kommt das Brautpaar weder per pedes noch im eigenen Auto zum Standesamt. Häufiger fährt es stilecht mit einem schicken Hochzeitsauto vor. Doch welches Fahrzeug passt zum festlichen Anlass?

Wie soll es zum Altar gehen?

Eine Hochzeit vorzubereiten, nimmt Monate in Anspruch. Fragen, die dabei geklärt werden müssen, betreffen auch die Anfahrt zum Standesamt. Wer nicht den eigenen Wagen nutzen möchte, entscheidet sich für einen Oldtimer oder einen schnittigen Sportwagen als Hochzeitsauto.
Mindestens sechs Monate vor der Trauung sollten Brautpaare klären, wie sie sich den Auftritt an ihrem großen Tag vorstellen. Das gibt ihnen genügend Zeit, sich das Wunschauto auszusuchen und es zu reservieren.
Als Anlaufstelle eignen sich Plattformen, die eine große Auswahl an Luxusfahrzeugen anbieten. Ob weißer Porsche, roter Ferrari oder der schwarze Bentley – Braut und Bräutigam können meist aus einem facettenreichen Fuhrpark wählen.
Befindet sich der Wunschwagen bereits an einem Standort in der Nähe, ist das dank gesparter Benzinkosten ein Plus für den Geldbeutel.  

Welche Fahrzeuge kommen als Hochzeitsautos infrage?

Das beliebteste Auto der Deutschen stammte 2024 aus dem Volkswagenwerk in Wolfsburg. Es handelt sich um den VW Golf, der seinen Platz auf der Beliebtheitsskala bereits im Jahr zuvor innehatte.
Als Hochzeitsauto ist er jedoch weniger gefragt. Statt eines praktischen Stadtautos wünschen sich viele Paare für die Fahrt zum Traualtar einen „Luxusschlitten“.
Beliebt als Hochzeitsfahrzeuge sind Oldtimer und Sportwagen. Auch elegante Limousinen und Cabrios kommen infrage – Letztere hauptsächlich im Sommer.
Die Frage nach dem richtigen Auto für die Hochzeit muss jedes Paar für sich allein beantworten. Vor der endgültigen Entscheidung sind folgende Überlegungen sinnvoll:

  • Wie viele Personen sollen im Wagen Platz finden?
  • Möchten Braut und Bräutigam allein vorfahren oder es sich im Fond des Fahrzeugs bequem machen? 
  • Wer soll am Steuer des Wagens sitzen?
  • Wie soll das Auto für den festlichen Anlass geschmückt werden?

Ebenso kann der eigentliche Hochzeitstermin auf die Wahl des Wunschwagens Einfluss nehmen. Wer plant, sich in der kalten Jahreszeit das Ja-Wort zu geben, wird vermutlich nicht mit offenem Verdeck zum Standesamt fahren wollen.

Wie lange wird das Hochzeitsauto gemietet?

Noch bevor es an die Suche eines Hochzeitsautos geht, sollte sich das Brautpaar überlegen, wie lange es den Wagen nutzen möchte. Bei vielen Anbietern beträgt die Mindestmietdauer für einen Sportwagen einen ganzen Tag.
Braut und Bräutigam können das Auto daher für die stilvolle Fahrt vom Standesamt zur Festlocation oder eine Ehrenrunde durch die Stadt nutzen.
Die Preise für Hochzeitsautos richten sich nach dem gewählten Modell. Dabei gilt die Faustregel: Je gefragter das Fahrzeug, desto höher die Mietkosten. Wer sich etwa für einen Porsche interessiert, sollte am Tag mit einem Mietpreis von rund 300 Euro rechnen.
Vor der Miete des Hochzeitswagens ist es wichtig, sich über die Freikilometer zu informieren. Auch die Kosten für gefahrene Mehrkilometer sind zu erfragen. Das vermeidet böse Überraschungen.

Wer darf überhaupt ein Hochzeitsauto mieten?

Die meisten Deutschen geben sich inzwischen mit Mitte 30 das Ja-Wort. Ein Vorteil, wenn es darum geht, einen Sportwagen zu mieten. Warum? So mancher Vermieter legt ein Mindestalter fest, unter dem bestimmte Fahrzeuge nicht angemietet werden können. Modellabhängig beginnt es erst bei 35 Jahren.

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