Die Österreichischen Bundesbahnen kaufen 17 IC-Doppelstockzüge von der Deutschen Bundesbahn. Mit den Garnituren vom Typ Stadler KISS 200 reagiert das Unternehmen auf den Fahrgastboom der vergangenen Jahre und deckt die Angebotsausweitungen ab. Sie sollen ab Herbst auf Railjet-Verbindungen mit häufigeren Halten eingesetzt, bis die neuen, von den ÖBB bestellten Railjet-Doppelzüge ausgeliefert sind.
Da die Doppelstock-Züge der DB mehr Sitzplätze haben als die bestehenden RJ-Züge, wird sich durch ihren Einsatz auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg die Sitzplatzkapazität auf der IC-Linie um rund 20 Prozent erhöhen
Acht sechsteilige Züge werden spätestens im Herbst in den Fahrgasteinsatz gehen und neun vierteilige Garnituren ein Jahr später die ÖBB-Flotte erweitern. Die Fahrzeuge erhalten vor ihrem Einsatz im Fernverkehr der ÖBB eine kleine Auffrischung.
Die IC-Doppelstockzüge verfügen in der sechsteiligen Variante über 486 Sitzplätze (davon 66 in der 1. Klasse und 420 in der 2. Klasse) und bieten damit mehr Sitzplätze als die bisher eingesetzten Fahrzeuge. Sie sind mit acht Fahrradstellplätzen und zwei Rollstuhlplätzen ausgestattet. Sie bieten unter anderem barrierefreien Zugang, gratis WLAN, Steckdosen und Verpflegung aus dem Automaten. (aum)
