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Neuer Zweistufen-Airbag - Fahrerschutz auch beim Nickerchen

  • In AUTO
  • 19. Juni 2024, 11:43 Uhr
  • Holger Holzer/SP-X
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Einen flexibel aufblasbaren Fahrer-Airbag für das automatisierte Fahren hat ZF Lifetec nun vorgestellt Foto: ZF Lifetec

In hochautomatisierten Autos sitzt der ,,Fahrer' nicht immer aufrecht hinterm Steuer. Für den Insassenschutz ist das ein Problem, das ein Zulieferer nun entschärfen will.

Einen flexibel aufblasbaren Fahrer-Airbag für das automatisierte Fahren hat ZF Lifetec nun vorgestellt. Der Dual-Contour-Luftsack entfaltet sich jeweils passend zur Sitzposition des Menschen hinterm Steuer. In hoch- und vollautomatisierten Autos kann diese von der klassischen aufrechten Fahrposition hinterm Steuer abweichen, etwa wenn die Sitzlehne in eine entspannte Liegeposition gebracht wird. In diesem Fall bläst sich der neue ZF-Airbag im Fall eines Aufpralls größer auf als bei einem aufrecht sitzenden Passagier. Möglich macht das ein zweistufiger Gasgenerator, der Luftsack selbst ist in beiden Fällen der gleiche. Zudem kann die Airbag-Steuerung weitere Sensordaten nutzen, um den Fülldruck an den individuellen Insassen anzupassen. Dazu zählen Informationen der Sitzbelegungserkennung und der Innenraumkamera. Wo und wann die neue Technik in Serie geht, sagt die Passive-Sicherheitstochter des Autozulieferers nicht.

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